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TyG‑ und ABSI‑Indizes erhöhen das Risiko für kognitiven Verfall und Demenz
AI GENERATED 22.07.2026 22:20 Wissenschaft und Forschung

TyG‑ und ABSI‑Indizes erhöhen das Risiko für kognitiven Verfall und Demenz

Eine prospektive Analyse von 370,744 Personen aus dem UK Biobank hat Zusammenhänge zwischen dem Triglycerid‑Glukose‑Index (TyG), dem A‑Body‑Shape‑Index (ABSI) sowie deren Kombination (TyG‑ABSI) und dem Auftreten von kognitivem…

Eine prospektive Analyse von 370,744 Personen aus dem UK Biobank hat Zusammenhänge zwischen dem Triglycerid‑Glukose‑Index (TyG), dem A‑Body‑Shape‑Index (ABSI) sowie deren Kombination (TyG‑ABSI) und dem Auftreten von kognitivem Verfall sowie Demenz untersucht.

Studienpopulation und Methodik

Die Indizes wurden nach etablierten Formeln berechnet; kognitiver Verfall wurde definiert als Ergebnis im untersten Quartil der kognitiven Tests, Demenzfälle wurden anhand erster dokumentierter Diagnosen und algorithmischer Definitionen erfasst. Logistische Regressionen prüften Assoziationen mit kognitivem Verfall, Cox‑Regressionen analysierten das Risiko für All‑cause‑Dementia (ACD) und dessen Subtypen.

Ergebnisse zur kognitiven Leistungsabnahme

Alle drei Indizes – TyG, ABSI und TyG‑ABSI – zeigten signifikante positive Assoziationen mit einem erhöhten Risiko für kognitiven Verfall im Vergleich zu den niedrigsten Quartilen.

Risiko für Demenz und Subtypen

Im Vergleich zu den niedrigsten Quartilen wiesen die höchsten Quartile von TyG, ABSI und TyG‑ABSI ein um 33 % (HR = 1.33, 95 % CI = 1.13–1.57), 79 % (HR = 1.79, 95 % CI = 1.65–1.94) bzw. 67 % (HR = 1.67, 95 % CI = 1.54–1.82) erhöhtes Risiko für ACD auf. Zusätzlich waren die Indizes signifikant mit dem Risiko für Alzheimer‑Erkrankung und vaskuläre Demenz verbunden (alle p < 0.05).

Bedeutung und Ausblick

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass TyG, ABSI und deren Kombination potenziell als prädiktive Marker für kognitiven Verfall und Demenz dienen könnten. Dennoch bleibt die Beobachtungsnatur der Studie ein Hinweis darauf, dass kausale Schlüsse mit Vorsicht zu interpretieren sind.

Limitationen und zukünftige Forschung

Die Untersuchung beschränkt sich auf eine britische Stichprobe, wodurch die Übertragbarkeit auf andere Populationen unklar bleibt. Weiterführende Studien sollten die Mechanismen hinter den beobachteten Assoziationen beleuchten und prüfen, ob Interventionen auf Basis dieser Indizes das Demenzrisiko reduzieren können.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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