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Über 10 Millionen Kinder in Angola, DRC und Namibia gegen Polio geimpft
AI GENERATED 24.04.2026 15:55 Wissenschaft und Forschung

Über 10 Millionen Kinder in Angola, DRC und Namibia gegen Polio geimpft

International: Über 10 Millionen Kinder gegen Polio geschütztDie WHO‑Africa hat am 24. April 2026 bekannt gegeben, dass über 10 Millionen Kinder in Angola, der Demokratischen Republik Kongo und Namibia im…

International: Über 10 Millionen Kinder gegen Polio geschützt

Die WHO‑Africa hat am 24. April 2026 bekannt gegeben, dass über 10 Millionen Kinder in Angola, der Demokratischen Republik Kongo und Namibia im Rahmen koordinierter grenzüberschreitender Impfkampagnen gegen Polio geschützt wurden.

Hintergrund der Impfkampagne

Seit 2025 wurden in Angola 39 bestätigte Fälle von Polio‑Typ‑2 gemeldet, während in Namibia ein genetisch verknüpfter Virusstamm im nördlichen Kavango‑Ost‑Gebiet nachgewiesen wurde. Die Laborsequenzierung bestätigte, dass ähnliche Stämme in den benachbarten Ländern zirkulieren, was die Bedeutung synchronisierter Maßnahmen unterstreicht.

Ergebnisse und Reichweite

Im vergangenen Monat wurden in 13 Gemeinden Angolas und flächendeckend in Namibia Kinder geimpft, wobei Namibia eine Impfquote von über 90 % erreichte. In der DRC wurden bislang zwei Polio‑Varianten bestätigt, darunter ein sogenannter „Orphan“-Stamm, der keine enge Verbindung zu bekannten Stämmen aufweist.

Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Minister Silvia Lutucuta, Gesundheitsminister von Angola, betonte, dass die Mobilität von Menschen, Handelsrouten und familiäre Bindungen über Grenzen hinweg das Risiko einer Virusverbreitung erhöhen, wenn Immunitätslücken bestehen. Die koordinierte Aktion soll diese Lücken schließen und die Ausbreitung des Virus eindämmen.

Unterstützung durch Partner

Die Kampagne wurde von nationalen Regierungen, dem King Salman Humanitarian Aid and Relief Centre (KSRelief) und Partnern der Global Polio Eradication Initiative finanziell unterstützt. Laboren spielten eine zentrale Rolle bei der schnellen Identifizierung und Verknüpfung von Virusstämmen, was die Reaktionsgeschwindigkeit verbesserte.

Ausblick

WHO‑Regionaldirektor Mohamed Janabi betonte, dass die regionale Solidarität und die fortgesetzte Überwachung entscheidend seien, um die Immunitätslücken zu schließen und zukünftige Ausbrüche zu verhindern.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von WHO, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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