UN berichtet Fortsetzung der Winterhilfe in Gaza trotz Einschränkungen
UN: UN berichtet Fortsetzung der Winterhilfe in Gaza trotz Einschränkungen
UN‑Sprecher Stéphane Dujarric teilte mit, dass die humanitäre Unterstützung für die rund 1,3 Millionen Menschen im Gazastreifen trotz schwerer Wetterbedingungen und eingeschränktem Zugang weiterläuft. Er verwies darauf, dass in den letzten 24 Stunden mehrere Gebäude eingestürzt seien und dadurch Opfer entstanden seien, während gleichzeitig Rettungsversuche abgelehnt wurden.
Aktuelle Lage und Hilfsbedarf
Der Mangel an Unterkünften sei nach Angaben der UN-Partner gravierend; viele Familien bewohnen beschädigte Gebäude, um ihre Angehörigen vor Kälte und Nässe zu schützen. Laut UN‑Schätzungen benötigen drei Viertel der Haushalte, die von Frauen geführt werden, dringend Unterstützung beim Bau von Unterkünften, während zwei Drittel der Bevölkerung Kleidung benötigen.
Verteilte Hilfsgüter
In der vergangenen Woche erhielten etwa 3 500 Familien, die von Stürmen oder Überschwemmungen betroffen sind, Zelte, Betten, Matratzen und Decken. Zusätzlich wurden über 250 000 Kindern Winterkleidung ausgehändigt, wobei die Partnerorganisationen schätzen, dass noch 630 000 Jugendliche im Gazastreifen auf entsprechende Hilfe warten.
Einschränkungen und Aufrufe
Die UN forderte erneut die Aufhebung aller Beschränkungen für die Einfuhr von Hilfsgütern, insbesondere von Baumaterialien für Unterkünfte. Dujarric betonte, dass die bestehenden Beschränkungen die humanitären Bemühungen im kalten Winter erheblich behindern.
Koordination und Lieferungen
Humanitäre Teams konnten am Sonntag die Hälfte ihrer geplanten Einsätze mit Unterstützung der israelischen Behörden durchführen. Dabei wurden sechs volle Tanklastwagen mit Treibstoff, mehr als 270 Paletten mit medizinischen Vorräten sowie weitere lebensnotwendige Nahrungsmittel über die Grenzübergänge Kerem Shalom/Karem Abu Salem und Zikim abgegeben.
Ausblick
Die UN betonte, dass die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern fortgesetzt werde, um insbesondere während der kalten Jahreszeit die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu decken und weitere Schäden durch das Wetter zu verhindern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von UN, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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