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UN fordert Öffnung des Hormus-Korridors angesichts möglicher Iran‑USA-Vereinbarung
AI GENERATED 15.06.2026 16:45 Geopolitik

UN fordert Öffnung des Hormus-Korridors angesichts möglicher Iran‑USA-Vereinbarung

International: UN fordert Ă–ffnung des Hormus-Korridors angesichts möglicher Iran‑USA-VereinbarungDie Lage im Golf verschärft sich, während Vertreter von Iran und den Vereinigten Staaten Berichten zufolge kurz vor der Unterzeichnung…

International: UN fordert Öffnung des Hormus-Korridors angesichts möglicher Iran‑USA-Vereinbarung

Die Lage im Golf verschärft sich, während Vertreter von Iran und den Vereinigten Staaten Berichten zufolge kurz vor der Unterzeichnung eines Friedensabkommens stehen. Die Vereinten Nationen betonten am Montag die Dringlichkeit, einen humanitären Korridor durch die blockierte Straße von Hormus zu etablieren, um eine drohende globale Nahrungsmittelkrise abzuwenden.

UN‑Menschenrechtsvertretung warnt vor humanitären Folgen

Der stellvertretende UN‑Menschenrechtschef Awa Dabo erklärte, dass die Unterbrechung des Schiffsverkehrs und die US‑Marineblockade den weltweiten Energiemarkt destabilisiert haben. Er betonte, dass die Störung die Versorgung mit Treibstoff und Düngemitteln beeinträchtige und damit die Ernährungssicherheit in vielen Ländern gefährde.

Wirtschaftliche Risiken werden hervorgehoben

„Wirtschaftsexperten warnen, dass ein geschlossenes Hormus‑Engpass die am stärksten gefährdeten Volkswirtschaften in Chaos stürzen und Millionen Menschen in Armut und Hunger treiben könnte“, zitierte Dabo die Aussagen von Ökonomen. Er forderte, dass spezialisierte Agenturen wie das Welternährungsprogramm (WFP) und die Ernährungs‑ und Landwirtschaftsorganisation (FAO) sofortige Ressourcen erhalten, um die drohende Nahrungsmittelkrise zu verhindern.

Stellungnahme der Vereinigten Arabischen Emirate

Der ständige Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate bei den Vereinten Nationen, Jamal Al Musharakh, äußerte die Hoffnung, dass die laufenden Verhandlungen im Nahen Osten zu einem Ende der Angriffe führen. Seit dem 28. Februar habe das Emirat über 3.000 ballistische und Drohnenangriffe erlitten, so Al Musharakh.

Iranische Sichtweise auf die Selbstverteidigung

Der Botschafter Irans, Ali Bahreini, betonte, dass Teheran sein Recht auf Selbstverteidigung nach internationalem Recht ausgeübt habe und dass das iranische Volk unter „unterscheidungslosem Luftbombardement“ leide. Er fügte hinzu, dass ein möglicher Waffenstillstand aus Verantwortung gegenüber regionalen Führern und der kollektiven Sicherheit beschlossen worden sei.

UN‑Chefvolkerrechtler ruft zu Zurückhaltung auf

Volker Türk, UN‑Chefvolkerrechtler, begrüßte das berichtete Friedensabkommen und appellierte an alle Parteien, maximale Zurückhaltung zu üben und den Waffenstillstand in ein umfassendes Friedensabkommen zu überführen. Er verwies auf die Erklärung des UN‑Generalsekretärs, das den Schritt als kritischen Fortschritt bezeichnete.

IMO hebt Bedeutung der Schifffahrtssicherheit hervor

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) bezeichnete die Wiedereröffnung der Straße von Hormus als wichtigen Schritt zur Wiederherstellung der Sicherheit für Seeleute und Schiffe sowie zur Wahrung des Prinzips der freien Durchfahrt.

Konflikt‑ und Opferlage

Seit Beginn der Kampfhandlungen am 28. Februar haben US‑ und israelische Angriffe im Iran Tausende Zivilisten getötet, darunter Hunderte Kinder. Laut Türk wurden Krankenhäuser, Schulen und Wohngebäude zerstört. Er forderte die Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse zu dem Angriff auf die Minab‑Schule, bei dem über 156 Menschen ums Leben kamen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von United Nations, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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