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UN-Generalsekretär fordert globale KI-Governance
AI GENERATED 17.07.2026 17:50 Technologie und Zukunft

UN-Generalsekretär fordert globale KI-Governance

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat am 17. Juli 2026 in Shanghai Regierungen und Technologieunternehmen aufgefordert, gemeinsam Rahmenbedingungen zu schaffen, die sicherstellen, dass kĂĽnstliche Intelligenz (KI) allen Ländern…

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat am 17. Juli 2026 in Shanghai Regierungen und Technologieunternehmen aufgefordert, gemeinsam Rahmenbedingungen zu schaffen, die sicherstellen, dass künstliche Intelligenz (KI) allen Ländern zugutekommt. In seiner Rede auf der Eröffnungszeremonie der World Artificial Intelligence Conference betonte er, dass die Technologie nur dann ihr volles Potenzial entfalten könne, wenn sie von der gesamten Menschheit gestaltet werde.

Globale Zusammenarbeit gefordert

Nach Angaben des Generalsekretärs darf die Steuerung von KI nicht in den Händen weniger Länder oder Unternehmen liegen. Er forderte ein inklusives Governance‑Modell, bei dem jede Nation einen Sitz am Tisch hat, um die Entwicklung von Standards und Richtlinien mitzugestalten.

Initiativen der UN

Im vergangenen Jahr hat die UN mehrere Schritte unternommen, darunter die Verabschiedung des Globalen Digitalen Pakts und die Einrichtung eines von der Generalversammlung unterstützten Internationalen Wissenschaftlichen Panels für KI. Die erste Sitzung des Globalen Dialogs zur KI‑Governance fand im Januar in Genf statt und brachte Regierungen sowie weitere Interessengruppen zusammen.

Risiken bei ungleicher Verteilung

Der Generalsekretär wies darauf hin, dass ein Drittel der Menschheit noch offline sei und dass Rechenleistung, Fachwissen und Investitionen stark auf wenige Länder und Unternehmen konzentriert seien. Ohne Gegenmaßnahmen könne KI zu größeren Ungleichheiten in Einkommen, Chancen und Sicherheit führen.

Kapazitätsaufbau in Entwicklungsländern

Mehr als 20 Länder, darunter China, haben bereits Zentren für ein UN‑unterstütztes Globales Netzwerk zum Austausch und zur Zusammenarbeit im Bereich KI‑Kapazitätsaufbau nominiert. Ziel sei es, Entwicklungsländern Werkzeuge zu geben, eigene KI‑Systeme auf Basis lokaler Daten, Sprachen und Expertise zu entwickeln.

Umweltaspekte der KI

Der Generalsekretär forderte große KI‑Unternehmen auf, den ökologischen Fußabdruck ihrer Systeme offenzulegen und bis 2030 sämtliche Energieversorgung auf erneuerbare Quellen umzustellen. Gleichzeitig soll die Integration sauberer Energie in nationale KI‑Strategien gefördert werden, um die Umweltverträglichkeit der Technologie zu sichern.

Ausblick und nächste Schritte

In Kürze soll der Generalsekretär Empfehlungen für einen Globalen Fonds für KI präsentieren, um finanzielle Unterstützung für die genannten Initiativen bereitzustellen. Er appellierte an alle Regierungen, diese Vorschläge zu prüfen und aktiv an der Umsetzung mitzuwirken, damit KI tatsächlich zu einer Chance für die gesamte Menschheit wird.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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