UN: UN-Generalsekretär fordert verstärkte Investitionen in Friedensförderung
Am 9. September 2026 appellierte der Generalsekretär der Vereinten Nationen an die internationalen Führungspersonen, vermehrt Ressourcen in die Förderung von Frieden zu stecken, da Gewalt, Spaltung und anhaltende Konflikte das Leid weltweit vertiefen.
Hintergrund der Rede
Der Appell erfolgte im Rahmen der jährlichen Zeremonie an der japanischen Friedensglocke, die sich auf dem Gelände der UN in New York befindet. In seiner Rede betonte er, dass Frieden kein passiver Zustand sei, sondern kontinuierliche Arbeit und gezielte Maßnahmen erfordere.
Appell für Investitionen
Der Generalsekretär forderte die Staatschefs auf, in Gesundheit, Bildung, Ernährung und soziale Sicherung zu investieren sowie vertrauenswürdige Institutionen aufzubauen. Zusätzlich müsse die Wahrung von Menschenrechten und die Wiederbelebung bewährter Friedensinstrumente wie Diplomatie, Dialog, Verhandlung und Friedenssicherung sichergestellt werden.
Bedeutung der Friedensglocke
Die japanische Friedensglocke, ein Geschenk der UN-Association Japan aus 60 Nationen, wird zweimal jährlich geläutet – zum Frühlingsanfang und zum Internationalen Tag des Friedens. Sie symbolisiere das gemeinsame Streben nach Frieden aller Völker, so ein japanischer Beobachter der UN.
Ausblick auf den Internationalen Tag des Friedens
Der Aufruf des Generalsekretärs fällt in die Vorbereitungsphase für den Internationalen Tag des Friedens am 21. September, der unter dem Motto „Investieren in Frieden: Für alle, überall, jeden Tag“ begangen wird. Er ermutigte die Führungspersonen, dem Beispiel von Freiwilligen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und Friedensstiftern zu folgen.
Der Generalsekretär kündigte an, dass er das UN-Hauptquartier zum Jahresende verlassen werde, betonte jedoch, dass er weiterhin die Friedensakteure weltweit unterstützen werde.
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