UN: UN-Generalsekretär Guterres betont Hoffnung und Wiederaufbau in Syrien
Der UN-Generalsekretär António Guterres hat am 26. Juli 2026 in Damaskus einen zweitägigen Besuch abgeschlossen, bei dem er Gespräche mit Regierungsvertretern, zivilgesellschaftlichen Gruppen und Bürgern verschiedener Herkunft führte. Ziel des Besuchs war es, die aktuelle Lage zu beurteilen und mögliche Unterstützung für den Wiederaufbau zu diskutieren.
Gefangenenanstalt Sednaya
Während des Aufenthalts besichtigte er die ehemalige Militärgefängnisanlage Sednaya, die während des Konflikts für zahlreiche Misshandlungen verantwortlich gemacht wird. Dort hörte er Berichte über Angst und Leid und traf Vertreter verschiedener Gemeinschaften, die über die erlebten Gräueltaten berichteten.
Vielfalt als Grundlage
Der Generalsekretär betonte, dass die kulturelle und religiöse Vielfalt des Landes zu den größten Stärken Syriens gehöre. Er erklärte, dass eine inklusive politische Gestaltung, an der alle Bürger beteiligt seien, für einen dauerhaften Frieden unerlässlich sei.
Aufruf zu internationaler Hilfe
Guterres forderte die internationale Gemeinschaft auf, die politischen Fortschritte mit umfangreicher wirtschaftlicher Unterstützung zu begleiten. Er plädierte dafür, verbleibende Sanktionen sofort aufzuheben, um den Wiederaufbau von Infrastruktur, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen zu ermöglichen.
Wiederaufbau und Rückkehr
Der Generalsekretär verwies darauf, dass nachhaltige Hilfe nötig sei, um Vertriebenen eine sichere, freiwillige und würdevolle Rückkehr zu ermöglichen. Er betonte, dass die Last des Wiederaufbaus nicht allein von den Bürgern getragen werden dürfe.
Ausblick
Abschließend erklärte Guterres, dass die Vereinten Nationen ein verlässlicher Partner für das syrische Volk bleiben würden, um die Umsetzung von Reformen, die Stärkung von Institutionen und die Förderung von Sicherheit und Menschenwürde zu unterstützen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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