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UN-Generalsekretär warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Hormuz-Krise
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AI GENERATED 30.04.2026 • 18:06 Wirtschaft und Finanzen

UN-Generalsekretär warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Hormuz-Krise

Der UN-Generalsekretär António Guterres hat am Donnerstag darauf hingewiesen, dass die anhaltenden Beschränkungen im Schifffahrtsweg durch die Straße von Hormuz die globale Wirtschaft ersticken. Er nennt die Gefahr, dass 32 Millionen Menschen in Armut gedrängt werden, 45 Millionen weitere extreme Hunger bedrohen und das weltweite Wachstum von 3,4 % auf 3,1 % sinken könnte, während die Inflation auf 4,4 % ansteigt. Der Preis für Brent‑Rohöl lag zum Zeitpunkt seiner Aussage bei rund 118 US‑Dollar pro Barrel.

Auswirkungen auf die Weltwirtschaft

Selbst wenn die Beschränkungen sofort aufgehoben würden, würden Lieferketten mehrere Monate benötigen, um sich zu erholen. Guterres warnt, dass ein anhaltender Engpass das Risiko einer globalen Rezession erhöht und die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie sowie dem Krieg in der Ukraine weiter erschwert.

Humanitäre Folgen

Der Generalsekretär betont, dass die Unterbrechungen die Ernährungssicherheit gefährden: 32 Millionen Menschen könnten in Armut fallen, während die Verfügbarkeit von Düngemitteln sinkt und Ernteerträge zurückgehen. In einem Worst‑Case‑Szenario könnten bis zu 45 Millionen Menschen von extremer Hunger betroffen sein, und bereits erzielte Entwicklungsfortschritte könnten über Nacht rückgängig gemacht werden.

Diplomatische BemĂĽhungen

Guterres verweist auf ein UN‑Task‑Force‑Team, das von der Leitung von UN‑Projekt‑Services koordiniert wird, um einen humanitären Korridor zu etablieren. Gleichzeitig arbeitet die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) an einem Rahmen, der die Evakuierung von Schiffen und Besatzungen ermöglichen soll, sofern sichere Durchfahrt gewährleistet werden kann.

Energiepreise und Märkte

Die Unsicherheit im Schifffahrtsweg hat die globalen Energiemärkte bereits belastet. In Süd‑ und Südostasien, den ersten betroffenen Regionen, steigen die Kraftstoffpreise, während europäische Autofahrer zunehmend mit höheren Tankpreisen konfrontiert sind. Der anhaltende Engpass verschärft die bereits spürbare Energiekrise.

Langfristige Energiepolitik

Die UN‑Wirtschaftskommission für Europa (ECE) fordert eine beschleunigte Energiewende. Die UNECE arbeitet daran, Methan‑Emissionen zu reduzieren, indem sie das Abfackeln von Erdgas an Bohrungen und Raffinerien eindämmt. Der Generalsekretär betont, dass die aktuelle Krise ein klares Signal für eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere durch Elektrifizierung von Verkehr und Heizung, darstelle.

Ausblick

Guterres schließt mit dem Appell, die Navigationsrechte sofort wiederherzustellen und die Straße von Hormuz zu öffnen, damit alle Schiffe passieren können und die globale Wirtschaft wieder atmen kann.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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