Aktuelle Lage
UN‑Menschenrechtsexperten, die vom UN‑Menschenrechtsrat ernannt wurden, haben am Mittwoch erklärt, dass Zivilisten im Südlibanon weiterhin massive Schäden erleiden und viele nicht in ihre Häuser zurückkehren können.
Opferzahlen
Seit dem Ausbruch der Kämpfe im März wurden nach Angaben der Experten mehr als 4,300 Menschen getötet, darunter 392 Frauen und 253 Kinder, und über 12,000 Personen verletzt. Mehr als 620,000 Frauen und Mädchen sind vertrieben, etwa 16,000 davon sind schwanger.
Humanitäre Folgen für Frauen und Kinder
Die Zerstörung von Krankenhäusern und Entbindungseinrichtungen zwingt schwangere Frauen und Neugeborene dazu, in überfüllten Unterkünften zu gebären, ohne ausreichende medizinische Versorgung.
Gefahr durch weiße Phosphor
Die Experten äußerten Besorgnis über Berichte, dass in Wohngebieten weißer Phosphor eingesetzt wurde. Der Stoff kann schwere Verbrennungen, Atemwegsschäden und langfristige Gesundheitseffekte verursachen, insbesondere bei Kindern und Schwangeren.
Rechtliche Bewertung
Nach Ansicht der Experten ist die Evakuierung nur als außergewöhnliche, vorübergehende Maßnahme zulässig, um die Sicherheit von Zivilisten zu gewährleisten. Eine dauerhafte Vertreibung widerspreche dem Recht auf freiwillige und sichere Rückkehr, sobald die ursächlichen Umstände beendet sind.
Aufruf an die Konfliktparteien
Die Experten fordern alle Konfliktparteien auf, das humanitäre Völkerrecht zu achten, Zivilisten zu schützen und die Rückkehr der Vertriebenen zu ermöglichen, sobald die Lage es erlaubt.
Unabhängigkeit der Experten
Die genannten Fachleute arbeiten unabhängig, erhalten kein Gehalt von den Vereinten Nationen und stehen keiner Regierung oder Organisation unter direkter Aufsicht.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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