Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat sein Mitgefühl für die Opfer einer Schießerei an einer Schule in einer ländlichen Gemeinde Kanadas bekundet und gleichzeitig die dringende Lage in der Demokratischen Republik Kongo sowie die humanitäre Situation in Gaza hervorgehoben.
Schießerei in Kanada
Am Dienstag ereignete sich an einer weiterführenden Schule in Tumble Ridge, British Columbia, ein tödlicher Angriff, bei dem mindestens acht Personen ums Leben kamen und 25 weitere verletzt wurden. Die Behörden identifizierten drei verstorbene Schüler, zwei weitere Schüler sowie einen Lehrer unter den Opfern.
Ein weiterer Todesfall betraf die Mutter des mutmaßlichen Täters, die zusammen mit dessen Stiefbruder in einem nahegelegenen Haus gefunden wurde. Der Täter, der bei der Tat als männlich geboren war, lebte jedoch als Frau und wurde am Tatort mit einer offenbar selbst zugefügten Verletzung gefunden.
Cholera-Ausbruch im DR Kongo
Das Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) warnt vor einer sich verschärfenden Cholera-Epidemie, die seit Jahresbeginn über 1.300 Verdachtsfälle und 35 Todesfälle verzeichnet hat – die schlimmste Lage seit einem Vierteljahrhundert.
Um die Ausbreitung einzudämmen, stellte das UN-Zentralfonds für humanitäre Notfälle (CERF) am Montag 750.000 US-Dollar bereit. OCHA betont, dass flexible Finanzmittel nötig seien, um Wasser-, Sanitär- und Hygienedienste auszubauen, das Gesundheitspersonal zu entlasten und die Versorgung mit Medikamenten zu sichern.
Humanitäre Evakuierungen und Bildungsunterstützung in Gaza
In Gaza unterstützten UN-Teams die medizinische Evakuierung von 18 Patienten samt 26 Begleitpersonen über den Rafah‑Grenzübergang. Zusätzlich wurden 41 Rückkehrer im Nasser‑Krankenhaus in Khan Younis aufgenommen.
Seit der Wiedereröffnung des Rafah‑Passes Anfang Februar konnten täglich rund 220 Personen in beide Richtungen transportiert werden. UN‑Sprecher Dujarric forderte weitergehende Freigaben für den Güterverkehr, um die humanitäre Hilfe zu verstärken.
Im Bildungsbereich wurden kürzlich vier temporäre Lernräume eingerichtet, womit die Gesamtzahl auf etwa 450 Räume anstieg und mehr als 5.500 Schülerinnen und Schüler betreut werden. Neben Schreibmaterial und Spielzeug wurden im Winter Hilfspakete mit warmer Kleidung an rund 3.800 Kinder verteilt.
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