Kerninformationen
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 24. August 2026 eine Dringlichkeitssitzung einberufen, um über die anhaltende humanitäre Notlage in Sudan zu diskutieren. Vertreter mehrerer UN‑Behörden berichteten über die aktuelle Lage, die von anhaltenden Kämpfen, Drohnenangriffen auf Zivilisten, Vertreibungen, Hunger und Überschwemmungen geprägt ist.
Humanitäre Lage
Seit Ausbruch des Konflikts zwischen der sudanesischen Armee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) haben 8,6 Millionen Menschen das Land verlassen, viele in benachbarte Staaten. Bei einer Gesamtbevölkerung von 51 Millionen sind laut World Food Programme (WFP) 19,5 Millionen Menschen akut von Nahrungsmangel betroffen. Das Internationale Flüchtlingsorgan (IOM) meldet, dass seit Ende 2025 weitere 200 000 Personen vertrieben wurden.
Zusätzlich haben saisonale Überschwemmungen große Teile des Landes überschwemmt, Infrastruktur zerstört und die Verteilung von Hilfsgütern erschwert.
UN‑Maßnahmen
UN‑Agenturen, darunter das Welternährungsprogramm, das Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und das Kinderhilfswerk (UNICEF), koordinieren die Bereitstellung von Nahrungsmitteln, Unterkünften und medizinischer Versorgung. Der Sicherheitsrat wird weitere Maßnahmen prüfen, um den Zugang humanitärer Hilfe zu sichern und die Konfliktparteien zu einer Waffenruhe zu bewegen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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