Der UN‑Sicherheitsrat hat am Mittwoch die aktuelle Lage im Gazastreifen und im Westjordanland diskutiert. Dabei betonte der UN‑Sonderbeauftragte, dass „die Würde des Menschen im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen muss“, um die fragile Waffenruhe zu stabilisieren.
Lage im Gazastreifen
Nach Angaben der UN‑Hilfsorganisation OCHA leben die meisten Menschen im Gazastreifen weiterhin intern vertrieben. Im Juli berichtete OCHA, dass 90 % der Bevölkerung mit moderaten bis hohen Wasserknappheiten konfrontiert waren, während die militärischen Angriffe der israelischen Streitkräfte anhalten.
Entwicklungen im Westjordanland
Im Westjordanland wurden laut UN‑Berichten über 50 Palästinenser bei israelischen Operationen verletzt und 25 palästinensische Häuser dem Erdboden gleichgemacht. In nur einer Woche wurden 38 Angriffe von Siedlern registriert, die zu Verletzungen, Sachschäden oder beidem führten.
Reaktion des UN‑Sonderbeauftragten
Der UN‑Sonderbeauftragte forderte die internationalen Akteure auf, die humanitäre Situation zu entschärfen und die Rechte der Zivilbevölkerung zu schützen. Er verwies darauf, dass die anhaltenden Gewaltausbrüche das Risiko einer erneuten Eskalation erhöhen.
Humanitäre Lage
Die UN‑Flüchtlingsagentur UNRWA musste im Westjordanland ihr Eigentum an die israelischen Behörden abgeben, was die Versorgung der palästinensischen Flüchtlinge zusätzlich belastet. Gleichzeitig bleibt die Versorgung mit Trinkwasser und medizinischer Hilfe stark eingeschränkt.
Ausblick
Der Sicherheitsrat wird die Entwicklungen weiter beobachten und in zukünftigen Sitzungen weitere Maßnahmen prüfen. Beobachter betonen, dass ein stabiler Waffenstillstand und ein verbesserter humanitärer Zugang zentrale Voraussetzungen für eine langfristige Entspannung sind.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizen
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