Der UN‑Sicherheitsrat hat am Freitag die anhaltenden Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine kritisiert und ein sofortiges Ende gefordert, nachdem in der vergangenen Woche über 100 Zivilisten getötet und mindestens 429 weitere verletzt wurden.
Angriffe auf zivile Infrastruktur
Die Vorfälle umfassen Angriffe auf Strominfrastruktur und das Kernkraftwerk Zaporizhzhja, wobei die Internationale Atomenergie‑Organisation (IAEA) Berichte über Drohnenvorfälle am Kraftwerk erhalten habe.
Reaktion des UN‑Menschenrechtsbüros
Volker Türk, Chef des UN‑Menschenrechtsbüros, bezeichnete die Vorgehensweise als „reprehensible“ und verwies auf die steigende Zahl von Verletzungen und Todesfällen.
Statistische Übersicht
Laut den neuesten UN‑Daten wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 insgesamt 15,280 Zivilisten in der Ukraine getötet oder verletzt.
Humanitäre Folgen
Die russischen Langstreckenangriffe auf Stromunterstationen und Kraftwerke haben weite Teile des Landes ohne Strom zurückgelassen, was die humanitäre Lage weiter verschärft.
Appell des Sicherheitsrats
Der Sicherheitsrat forderte die Konfliktparteien auf, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und die Einhaltung des humanitären Völkerrechts sicherzustellen.
Ausblick
Weitere Diskussionen im Rat sollen in den kommenden Tagen stattfinden, um mögliche Maßnahmen zu prüfen.
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