Die Vereinten Nationen haben in einer Dringlichkeitssitzung in New York die jüngsten russischen Luftangriffe auf ukrainische Zivilisten und die Energieinfrastruktur scharf kritisiert. Laut dem Protokoll des Sicherheitsrates wurden die Angriffe als Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht bezeichnet.
Hintergrund der Sitzung
Die Sitzung wurde einberufen, weil seit mehreren Wochen intensive Raketen- und Drohnenangriffe die Versorgung mit Strom, Heizung und Wasser in weiten Teilen der Ukraine beeinträchtigen. Die Winterbedingungen verschärfen die humanitäre Lage, wie ein Bericht des UN‑Hilfsprogramms (UN DP) bestätigt.
Aussagen des Generalsekretärs
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen erklärte, dass die eskalierenden Angriffe „untragbar“ seien und fordere ein sofortiges Ende der Gewalt. Er betonte, dass das Völkerrecht klare Regeln zum Schutz von Zivilisten enthalte.
Reaktionen der Mitgliedstaaten
Mehrere Vertreter der Mitgliedstaaten unterstützten die Verurteilung und forderten die russische Regierung auf, die Angriffe sofort zu beenden. Ein Sprecher eines europäischen Staates wies darauf hin, dass weitere Sanktionen erwogen werden könnten, falls die Gewalt anhält.
Humanitäre Folgen
UN‑Agenturen berichten, dass Millionen Menschen ohne zuverlässige Energieversorgung leben und dass die Gefahr von kältebedingten Erkrankungen steigt. Die UN‑Flüchtlingshilfe hat bereits Notunterkünfte eingerichtet, um die dringendsten Bedürfnisse zu decken.
Ausblick
Der Sicherheitsrat plant, in den kommenden Tagen weitere Diskussionen abzuhalten, um mögliche Maßnahmen zu prüfen. Laut einem offiziellen Schreiben soll ein Bericht über die Lage an alle Mitglieder verteilt werden, um eine koordinierte Antwort zu ermöglichen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
