Kernbotschaft des Sicherheitsrats
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 13. August 2026 Bedenken geäußert, dass die jüngsten Angriffe der Houthi‑Miliz im Jemen die fragile Waffenruhe von 2022 gefährden könnten. Ein Raketenangriff auf ein Handelsschiff im Bab al‑Mandab am 11. August forderte sechs Tote und mehrere Verletzte.
Hintergrund des Konflikts
Die Houthi übernahmen 2014 de facto die Kontrolle über die Hauptstadt Sana’a. 2022 wurde ein von den Vereinten Nationen vermittelter Waffenstillstand zwischen den Houthi und der international anerkannten Regierung beschlossen.
Humanitäre Situation
Im Jahr 2025 benötigten 21,5 Millionen Menschen im Jemen humanitäre Hilfe und Schutz; das Land bleibt eine der schwersten humanitären Krisen weltweit.
Aktuelle Entwicklungen
Im August kündigten die Houthi eine Seeblockade gegen saudisch verbundene Schiffe an; seitdem haben sich grenzüberschreitende Kämpfe wieder zugespitzt.
Internationale Reaktionen
Der Sicherheitsrat hatte bereits am 7. August eine Erklärung verabschiedet, in der er die Spannungen nach den Angriffen der USA und Israels im Februar sowie die fortdauernden Kriegshandlungen gegen den Iran verurteilte und die Houthi‑Angriffe auf Saudi‑Arabien und Handelsschiffe kritisierte.
Ausblick und Forderungen
Der Rat forderte alle Parteien auf, die Waffenruhe zu respektieren und die humanitäre Lage zu entlasten; weitere Diskussionen sollen im Rahmen zukünftiger Sitzungen fortgeführt werden.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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