Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Freitag die jüngste Verschärfung der Kämpfe im Jemen erörtert. Ein im September begonnener Houthi-Offensive hat das 12‑jährige Konfliktgeschehen weiter angefacht und zu einer neuen Fluchtkrise geführt.
Eskalation der Kämpfe
Nach Angaben von Beobachtern haben die Iran‑unterstützten Houthi‑Streitkräfte in den vergangenen Tagen erneut grenzüberschreitende Raketen‑ und Drohnenangriffe auf Flughäfen und Energieinfrastruktur in Saudi‑Arabien verübt. Gleichzeitig meldete die Regierung, dass sie die Hafenstadt Mocha zurückerobert habe.
Humanitäre Lage
Humanitäre Organisationen warnen vor einem Anstieg der Cholera‑Fälle, steigenden Kinderopfern und einer sich vertiefenden Hungersnot. Mehr als 200.000 Menschen seien seit Beginn der jüngsten Offensiven vertrieben worden.
Regionale Spannungen
Der Konflikt zwischen den von Saudi‑Arabien unterstützten Regierungstruppen und den von Iran unterstützten Houthi‑Kräften hat sich insbesondere rund um die Stadt Taiz intensiviert. Die Gefahr einer Ausweitung auf die Rot‑See‑Schifffahrt wird von den beteiligten Akteuren ebenfalls betont.
Diplomatische Bemühungen
Diplomatische Initiativen zur Verhinderung einer breiteren regionalen Auseinandersetzung laufen weiter. Vertreter verschiedener Staaten und internationaler Organisationen bemühen sich um eine Deeskalation und die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen.
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