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UN‑Studie warnt: KI‑Infrastruktur belastet Wasser, Land und Stromversorgung
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AI GENERATED 05.06.2026 • 11:35 Umwelt, Energie und Ressourcen

UN‑Studie warnt: KI‑Infrastruktur belastet Wasser, Land und Stromversorgung

Eine aktuelle Untersuchung der UN‑Universität hat ergeben, dass die wachsende KI‑Infrastruktur die natürlichen Ressourcen der Erde in einem bisher kaum beachteten Ausmaß beansprucht. Die Analyse zeigt, dass bereits heute die täglichen Anwendungen von KI rund 80 % bis 90 % des gesamten Energieverbrauchs der Technologie ausmachen und dass die Folgen für Wasser, Land und Abfall bis 2030 stark zunehmen werden.

Energieverbrauch und Wasserbedarf

Datencenter, die KI‑Dienste bereitstellen, könnten bis 2030 jährlich 945 Terawattstunden Strom verbrauchen – fast das Dreifache des kombinierten Jahresverbrauchs von Pakistan, Bangladesch und Nigeria. Jeder verbrauchte Kilowattstunde trägt zudem zu einem Wasser‑Footprint bei; nach Schätzungen der Studie entspricht der durch KI‑Systeme verursachte Wasserverbrauch bis Ende des Jahrzehnts dem Grundbedarf von 1,3 Milliarden Menschen.

Landnutzung und elektronischer Abfall

Der Land‑Footprint der KI‑Infrastruktur wird auf mehr als 14 500 Quadratkilometer geschätzt, was etwa der doppelten Fläche der Metropolregion Jakarta entspricht. Gleichzeitig könnte die Menge an entstehendem E‑Waste bis 2030 auf bis zu 2,5 Millionen Tonnen jährlich ansteigen, wobei die Entsorgung vor allem in Ländern mit schwacher Infrastruktur zu großen Herausforderungen führt.

Verteilung der Ressourcenbelastungen

Rund 90 % der spezialisierten KI‑Rechenkapazität konzentriert sich auf zwei Länder – die Vereinigten Staaten und China – während über 150 Nationen kaum nennenswerte eigene KI‑Infrastruktur besitzen. In manchen Regionen übernehmen lokale Stromnetze bereits einen erheblichen Anteil ihres Gesamtverbrauchs, und in anderen werden Wasserreserven durch den Ausbau von Rechenzentren zusätzlich belastet.

Tägliche Nutzung dominiert den Energiebedarf

Der tägliche Betrieb von KI‑Diensten, etwa das Verarbeiten von rund 2,5 Milliarden Anfragen pro Tag, verursacht den Großteil des Energieverbrauchs. Die Ressourcenintensität variiert stark nach Anwendung: Die Erzeugung eines einzelnen KI‑Bildes benötigt mehr als tausendmal mehr Energie als eine einfache Textklassifizierung, während die Erstellung von Videos noch höhere Werte erreicht.

Empfohlene MaĂźnahmen fĂĽr ein verantwortungsvolles Ă–kosystem

Die Forscher fordern ein integriertes Vorgehen, bei dem Regierungen KI‑Infrastruktur in Energie‑, Wasser‑ und Land‑Planungen einbinden. Unternehmen sollen Systeme nach dem Prinzip „Effizienz by Design“ entwickeln, und Nutzer werden aufgefordert, Anwendungen mit geringerer Ressourcenbelastung zu bevorzugen. Nur durch koordinierte politische und technologische Entscheidungen könne die weitere Ausdehnung der KI‑Technologie innerhalb planetaryer Grenzen gesichert werden.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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