UN verurteilt Tötung von UN-Mitarbeiter in Südsudan
Sonstige: UN verurteilt Tötung von UN-Mitarbeiter in Südsudan
Am 15. Dezember wurde der UN-Mitarbeiter Bol Rhoch Mayol Kuot in der Nähe von Wau, Western Bahr el Ghazal, Südsudan, von Sicherheitsakteuren festgehalten und anschließend von seinen Festnehmern getötet.
Verurteilung durch den Generalsekretär
Der Generalsekretär António Guterres erklärte in einer Mitteilung, er verurteile den Vorfall „in den stärksten Worten“ und spreche den Angehörigen sein tiefstes Beileid aus. Er betonte, dass die Vereinten Nationen alle mögliche Unterstützung in dieser schwierigen Situation leisten würden.
Aussage des UNMISS-Beauftragten
Anita Kiki Gbeho, Officer-in-Charge von UNMISS, bezeichnete Kuot als engagierten Kollegen, der sich der Unterstützung des südsudanesischen Volkes verschrieben habe.
Forderung nach Untersuchung
UNMISS forderte die nationalen und lokalen Behörden auf, eine sofortige, transparente Untersuchung einzuleiten, um die Umstände der Festnahme und des Todes zu klären und Gerechtigkeit für die Familie zu gewährleisten.
Mandat von UNMISS
UNMISS wurde 2011 nach der Unabhängigkeit Südsudans eingerichtet, um Zivilisten zu schützen, Menschenrechte zu überwachen und Friedensaufbau sowie Versöhnung zu unterstützen.
Einsatz und Risiken
Mehr als 17.000 Zivilisten, Polizisten und Militärangehörige sind im Land stationiert. Die Mission operiere in besonders schwierigen Umgebungen, in denen Unsicherheit und interkommunale Gewalt das Leben und die Existenzgrundlage der Bevölkerung bedrohen.
Appell an die Verantwortlichen
UNMISS betonte, dass die Sicherheit des UN-Personals stets respektiert werden müsse und dass die Täter gemäß internationalen und nationalen Gesetzen zur Rechenschaft gezogen werden sollten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von United Nations, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
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