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AI GENERATED 03.01.2026 • 11:51 Politik & Gesellschaft

UN warnt: Alle zwei Minuten stirbt ein Mensch an Gebärmutterhalskrebs

Die Vereinten Nationen haben mitgeteilt, dass alle zwei Minuten ein Mensch weltweit an Gebärmutterhalskrebs stirbt. Die Meldung stammt aus einer Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die das Thema im Rahmen des jährlichen Krebsbewusstseinsmonats hervorhebt.

Statistische Lage

Im Jahr 2022 wurden laut WHO rund 660.000 Fälle von Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert und etwa 350.000 Menschen starben an der Erkrankung. UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, betont, dass die Sterblichkeit alle zwei Minuten eintritt.

Ursache und Übertragung

Fast alle Fälle stehen in Zusammenhang mit einer Infektion durch das humane Papillomavirus (HPV), ein weit verbreitetes Virus, das hauptsächlich durch sexuellen Kontakt übertragen wird. Die meisten sexuell aktiven Menschen kommen im Laufe ihres Lebens mit HPV in Kontakt, wobei das Immunsystem das Virus in den meisten Fällen selbst eliminiert.

Prävention und Behandlung

Die WHO empfiehlt die HPV‑Impfung für alle Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren, bevor sie sexuell aktiv werden, sowie ein Screening ab dem Alter von 30 Jahren (bzw. ab 25 Jahren für Personen mit HIV). Bei früherer Diagnose lässt sich die Erkrankung in den meisten Fällen erfolgreich behandeln.

Globale Strategie

Im Jahr 2020 haben 194 Staaten eine globale Strategie zur Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs verabschiedet. Die Ziele für 2030 umfassen eine Impfquote von 90 % bei Jungen bis zum 15. Lebensjahr, ein Screening von 70 % der Personen im Alter von 35 bzw. 45 Jahren und eine Behandlung von 70 % der diagnostizierten Fälle. Die Strategie prognostiziert, dass bis 2120 etwa 74 Millionen neue Fälle und 62 Millionen Todesfälle verhindert werden könnten.

Regionale Unterschiede

Der Zugang zu Prävention und Therapie bleibt jedoch ungleich verteilt. Besonders hohe Inzidenz‑ und Mortalitätsraten verzeichnen Regionen wie Subsahara‑Afrika, Zentralamerika und Südostasien, wo Impf- und Screeningprogramme oft nicht flächendeckend verfügbar sind.

Ausblick

Die internationale Gemeinschaft arbeitet weiter an der Umsetzung der genannten Ziele, um die Sterblichkeit zu senken und langfristig die Krankheit zu eliminieren. Experten betonen, dass eine konsequente Umsetzung von Impf‑ und Screeningprogrammen entscheidend sei, um die prognostizierten Vorteile zu realisieren.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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