Sudan: Gefahr von Gräueltaten
Die Vereinten Nationen haben am Mittwoch erklärt, dass die anhaltenden Drohnenangriffe von Rebellen in El Obeid, Sudan, das Leben von rund fünfhunderttausend Zivilisten gefährden und das Risiko großflächiger Gräueltaten erhöhen.
UN‑Sprecher Stéphane Dujarric berichtete, dass bei den Angriffen Schulen, ein Internat für Vertriebene sowie Tankstellen beschädigt wurden, während die Rapid Support Forces ihre Truppenpräsenz in der Hauptstadt des nördlichen Kordofan verstärken.
Mehrere Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, Irland, die Niederlande, Norwegen und das Vereinigte Königreich, warnten vor einer Verschärfung der humanitären Lage und forderten ein dringendes UN‑Menschenrechtsrat‑Debattengremium, das am Freitag stattfinden soll.
UN‑Hoher Kommissar fĂĽr Menschenrechte Volker TĂĽrk hatte bereits am 18. Juni vor möglichen ZusammenfassungsÂexekutionen, EntfĂĽhrungen und willkĂĽrlichen Festnahmen gewarnt; das Land ist seit 2023 von einem BĂĽrgerkrieg zwischen der sudanesischen Armee und den Rapid Support Forces geprägt, der mehr als 14 Millionen Menschen intern vertrieben hat.
Klimabedingte Vertreibung in SĂĽdafrika
Die Europäische Union und die International Organization for Migration (IOM) haben das regionale Programm RE2CLID gestartet, um südafrikanischen Ländern zu helfen, klimabedingte Vertreibung besser vorherzusehen, zu verhindern und darauf zu reagieren.
Das 2025 verzeichnete 2,9 Millionen intern vertriebene Personen in Subsahara‑Afrika, ausgelöst durch Zyklone, Überschwemmungen und Dürre; das neue Projekt soll Daten‑ und Vorhersagefähigkeiten stärken und Lösungen zur Risikominimierung unterstützen, wobei über 200 000 Menschen in Malawi in Präventionsmaßnahmen einbezogen werden.
Zivile Opfer in der Ukraine
Zwischen dem 26. Juni und dem Mittwochmorgen wurden laut dem UN‑Hilfskoordinationsbüro (OCHA) mehr als 40 Zivilisten getötet und über 460 verletzt, wobei die Regionen Dnipro, Saporischschja und Charkiw besonders stark betroffen waren.
Ein Drohnenangriff auf einen öffentlichen Bus in Cherson forderte zwei Todesopfer und acht Verletzte; Angriffe auf Tankstellen im Sumy‑Gebiet gefährden die Treibstoffversorgung für Rettungsdienste, während in sechs Frontregionen Stromausfälle die zivile Infrastruktur weiter schwächen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von United Nations, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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