Colombia: UN warnt vor steigendem Risiko der Kinderrekrutierung nach Erdbeben
Am 10. August 2026 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 die kolumbianischen Departemente Chocó, Valle del Cauca, Risaralda und Caldas. Das Beben forderte 331 Todesopfer, 4.449 Verletzte und 219 Vermisste. Mehr als eine Million Schülerinnen und Schüler waren von den Schäden an über 3.800 Bildungseinrichtungen betroffen. Die UN-Residentin in Kolumbien, María José Torres Macho, warnte, dass die daraus resultierende Schulabwesenheit das Risiko einer Rekrutierung von Kindern durch illegale bewaffnete Gruppen erhöhen könne.
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