Am 12. Januar 2026 haben die Vereinten Nationen mehrere humanitäre Entwicklungen hervorgehoben, darunter die dringende Aufforderung des Leiters des Welternährungsprogramms, weltweite Konflikte zu beenden, die zu Hunger führen, sowie aktuelle Zahlen zu zivilen Opfern in der Ukraine und ein neues Selbstversorgungsmodell für Flüchtlinge in Kenia.

Appell des Welternährungsprogramms

Cindy McCain, der Leiter des Welternährungsprogramms, bezeichnete die weltweite Lage als „gefährliche und sich vertiefende Hungerkrise“, die durch bewaffnete Konflikte, extreme Wetterereignisse und wirtschaftliche Abschwünge verschärft werde. Sie forderte die Staats- und Regierungschefs auf, „von menschengemachten Hungersnöten und Konflikten abzurücken“, die Hunger und Verzweiflung antreiben.

Finanzielle Engpässe beim WFP

Das Welternährungsprogramm hat bislang weniger als die Hälfte der für das Jahr geplanten 13 Milliarden US‑Dollar erhalten, die nötig wären, um 110 Millionen der weltweit verletzlichsten Menschen zu erreichen. Ohne die fehlenden Mittel drohen Millionen den Zugang zu lebenswichtiger Hilfe zu verlieren, was laut der Behörde die Stabilität ganzer Regionen gefährden könnte.

Flüchtlingsplan in Kenia

Barham Salih, der UN‑Hochkommissar für Flüchtlinge, präsentierte in Nairobi das „Shirika‑Plan“-Modell, das den Übergang von reiner Nothilfe zu Selbstversorgungsstrategien für die rund 800 000 Flüchtlinge und Asylsuchenden im Land unterstützen soll. Das Konzept sieht die Vergabe von rechtlichen Identitäten, den Zugang zu Finanzdienstleistungen, Bildung und Gesundheitsversorgung vor, um die Integration von Flüchtlingen in die kenianische Wirtschaft zu fördern.

Finanzierungslücke für UN‑Flüchtlingshilfe

Im vergangenen Jahr wurde weniger als ein Viertel des für Kenia geplanten UN‑Flüchtlingsbudgets bereitgestellt, was die Bereitstellung von Gesundheits‑, Wasser‑ und Bildungseinrichtungen für Flüchtlinge und Aufnahmeländer stark einschränkt. Die kenianische Regierung betonte trotz knapper Mittel die Bedeutung solidarischer Politiken, die Selbstständigkeit und wirtschaftliches Wachstum fördern.

Zivile Opfer in der Ukraine 2025

Laut dem UN‑Menschenrechtsmonitoring wurden im Jahr 2025 mehr als 2 500 Zivilisten getötet und rund 12 250 verletzt – ein Anstieg von 31 Prozent gegenüber 2024. Im Dezember 2025 allein wurden über 150 Tote und 888 Verletzte gemeldet, wobei 33 Prozent der Opfer durch langstreckenbasierte Raketen‑ und Drohnenangriffe der russischen Streitkräfte verursacht wurden. Insgesamt wurden seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 fast 18 500 Zivilisten getötet.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required).

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