Die Bundesregierung hat für die ersten sechs Monate des Jahres 2026 insgesamt 24.829 Fälle von unerlaubter Einreise registriert. Im gleichen Zeitraum wurden 1.576 Asylanträge im Zusammenhang mit diesen Einreisen gestellt, während 17.935 Zurückweisungen vollzogen wurden.
Erfassung und Definition
Unerlaubte Einreisen werden von den zuständigen Behörden erfasst, sobald eine Person ohne gültige Einreisegenehmigung das Staatsgebiet betritt. Die Daten basieren auf den Meldungen der Bundespolizei und der Ausländerbehörden.
Asylanträge im Überblick
Von den erfassten Fällen resultierten 1.576 Anträge, die als vorläufige Zahlen gelten. Diese Anträge werden im Rahmen des Asylverfahrens geprüft und können zu einer Anerkennung oder Ablehnung führen.
Zurückweisungen
Im genannten Zeitraum wurden 17.935 Zurückweisungen von Personen durchgeführt, die ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung eingereist waren. Die Zurückweisungen erfolgen nach den geltenden Rechtsvorschriften.
Verfahren und Zuständigkeit
Die Bundesregierung beantwortete eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke, in der die genannten Zahlen erfragt wurden. Die Antwort (21/7782) liefert die aktuellen Statistiken.
Ausblick
Die vorläufigen Zahlen geben Aufschluss über das Ausmaß unerlaubter Einreisen im ersten Halbjahr 2026 und dienen als Grundlage für mögliche zukünftige Maßnahmen der Bundesregierung.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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