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UNFPA-Umfrage: Wirtschaftliche Hürden behindern Partnerschafts‑ und Elternwünsche junger Menschen
AI GENERATED 07.07.2026 22:30 Politik und Gesellschaft

UNFPA-Umfrage: Wirtschaftliche Hürden behindern Partnerschafts‑ und Elternwünsche junger Menschen

International: UNFPA-Umfrage zu Partnerschaft und Elternschaft junger MenschenEine aktuelle Studie der UN‑Agentur fĂĽr Reproduktion und sexuelle Gesundheit (UNFPA) zeigt, dass junge Menschen weltweit Partnerschaft und Elternschaft schätzen, jedoch…

International: UNFPA-Umfrage zu Partnerschaft und Elternschaft junger Menschen

Eine aktuelle Studie der UN‑Agentur für Reproduktion und sexuelle Gesundheit (UNFPA) zeigt, dass junge Menschen weltweit Partnerschaft und Elternschaft schätzen, jedoch finanzielle Unsicherheit, instabile Beschäftigung und Wohnungsengpässe als zentrale Hindernisse benennen.

Umfang und Methodik der Befragung

Die Erhebung, die als Demographic Futures Survey bezeichnet wird, umfasst über 108 000 internetverbundene Befragte im Alter von 18 bis 39 Jahren aus 73 Ländern und Gebieten. Die Teilnehmenden wurden zu ihren Einstellungen zu Beziehungen, Kinderwunsch und Zukunftsperspektiven befragt.

Wirtschaftliche und wohnungsbezogene Barrieren

Überregionale Analysen belegen, dass finanzielle Sicherheit, ein stabiler Arbeitsplatz und bezahlbarer Wohnraum als die größten Hürden für das Eingehen einer Partnerschaft und das Gründen einer Familie gelten. Rund 57 % der Befragten nannten ökonomische und wohnungsbezogene Bedingungen als entscheidende Hindernisse.

Wunsch nach Partnerschaft und Elternschaft

Mehr als zwei Drittel der Teilnehmenden äußerten den Wunsch, zu heiraten oder mit einem Partner zusammenzuleben, und fast 80 % betonten, dass eine stabile Partnerschaft eine wichtige Voraussetzung für das Elternsein darstelle. Dennoch berichteten etwa ein Viertel der Befragten im Alter von 25 bis 39 Jahren, dass sie keinen Partner haben und nicht aktiv nach einem suchen.

Fertilitätsentwicklung und verbreitete Mythen

UN‑Daten belegen, dass die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau seit den 1950er‑Jahren von rund fünf auf etwas über zwei im Jahr 2024 gesunken ist und bis 2100 voraussichtlich auf 1,8 fallen wird. Mehr als die Hälfte der Länder weisen bereits Fertilitätsraten unter 2,1 Geburten pro Frau auf, dem Schwellenwert für eine stabile Bevölkerungsentwicklung.

Entscheidungsfreiheit und Gesundheitsaspekte

Die Befragung verdeutlicht, dass ein erheblicher Teil junger Menschen noch immer eingeschränkten Zugang zu reproduktiven Entscheidungen hat: etwa ein Zehntel kann nicht selbst über Verhütungsmittel entscheiden, ein Viertel hat keinen Einfluss auf die eigene Gesundheitsversorgung und ein weiteres Viertel kann sexuelle Ablehnung nicht aussprechen.

Stimmen aus der Befragung

Diene Keita, Executive Director von UNFPA, betont: „Wenn wir finanzielle Barrieren abbauen und die Selbstbestimmung stärken, können junge Menschen die für sie passenden Lebensentscheidungen treffen.“ Ein junger Befragter aus Paraguay fügte hinzu, dass das eigentliche Problem nicht die Geburt eines Kindes, sondern die anschließende Erziehung sei.

Motivation fĂĽr Kinder

Die häufigste Begründung für den Kinderwunsch war die Freude und das Glück, das Kinder ins Leben bringen. Selbst unter den Befragten ohne eigene Kinder im Alter von 35 bis 39 Jahren äußerten rund 80 % den Wunsch, Eltern zu werden.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von UN News, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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