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UNICEF warnt vor Verlust von über 25.000 Lehrer- und Gesundheitskräften in Afghanistan bis 2030
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AI GENERATED 28.04.2026 • 08:55 Politik und Gesellschaft

UNICEF warnt vor Verlust von über 25.000 Lehrer- und Gesundheitskräften in Afghanistan bis 2030

UN: UNICEF warnt vor Verlust von über 25.000 Lehrer- und Gesundheitskräften in Afghanistan bis 2030

Kernthema und Zahlen

UNICEF hat am 27. April 2026 darauf hingewiesen, dass die Beschränkungen für Mädchen- und Frauenbildung sowie die Beschäftigung von Frauen in Afghanistan bis zum Jahr 2030 zu einem Defizit von mehr als 25.000 Lehr‑ und Gesundheitskräften führen könnten.

RĂĽckgang des Lehrpersonals

Laut einer aktuellen Analyse des Kinderhilfswerks sank die Zahl der weiblichen Lehrkräfte im Grundschulbereich von fast 73.000 im Jahr 2022 auf rund 66.000 im Jahr 2024 – ein Rückgang von über neun Prozent. Der Bericht rechnet bis 2030 mit dem Verlust von bis zu 20.000 Lehrkräften.

Auswirkungen auf das Gesundheitssystem

Im Gesundheitssektor wird ein möglicher Weggang von bis zu 5.400 Fachkräften prognostiziert. Der Mangel an weiblichen Gesundheitsarbeiterinnen könnte den Zugang zu Mutter‑, Neugeborenen‑ und Kinder­gesundheitsdiensten einschränken und das Risiko für Frauen und Kinder erhöhen.

Wirtschaftliche Folgen

Die Einschränkungen kosten Afghanistan jährlich rund 84 Millionen US‑Dollar an entgangener Wirtschaftsleistung. Die Verluste werden voraussichtlich steigen, solange Mädchen und Frauen vom Schul- und Arbeitsmarkt ausgeschlossen bleiben.

UNICEF‑Appell und aktuelle Unterstützung

Catherine Russell, Geschäftsführerin von UNICEF, forderte die de‑facto‑Behörden auf, das Verbot der Sekundarschulbildung für Mädchen aufzuheben, und appellierte an die internationale Gemeinschaft, die Rechte von Mädchen auf Bildung zu unterstützen. Im Jahr 2025 erhielt über 3,7 Millionen Kinder in öffentlichen Schulen Notfallhilfe, und 442 000 Kinder – davon 66 % Mädchen – profitierten von gemeindebasierten Lerninitiativen. Zudem wurden 232 Schulen gebaut oder saniert.

Langfristige Perspektive

Der Bericht betont, dass das Fortbestehen des Bildungsverbots nicht nur die aktuelle Generation von Lehr‑ und Gesundheitskräften gefährdet, sondern auch die zukünftige Versorgungssicherheit des Landes untergräbt. Ohne Zugang zu weiterführender Bildung für Mädchen könnte Afghanistan langfristig an Fachkräften und wirtschaftlicher Stabilität verlieren.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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