USA: US-Präsident Trump legt neue Kindervakzinempfehlungen fest
Kernbotschaft
Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald J. Trump, hat am 10. August 2026 ein Präsidentenmemorandum unterzeichnet, das die Einführung von sogenannten „Gold Standard“ Empfehlungen für Kindervakzine vorsieht. Ziel sei, die Impfempfehlungen der USA an wissenschaftliche Evidenz und an bewährte Praktiken von Entwicklungsländern anzupassen und gleichzeitig die Wahlfreiheit der Eltern zu stärken.
Hintergrund
Das neue Memorandum bezieht sich auf das Präsidentenmemorandum vom 5. Dezember 2025 sowie auf die Exekutivorder 14407 vom 29. Mai 2026, in denen bereits festgestellt wurde, dass die USA mehr Impfungen für Kinder empfehlen als alle Vergleichsländer, teilweise mehr als doppelt so viele Dosen wie einige europäische Nationen. Die Analyse zeigte zudem, dass viele Peer‑Länder hohe Impfquoten durch Vertrauen und Aufklärung erreichen, während in den USA einzelne Bundesstaaten Impfpflichten für den Schulbesuch festlegen.
Empfohlene Impfungen
Die „Gold Standard“ Empfehlungen gliedern die Impfungen in drei Kategorien: (i) Impfungen, die für alle Kinder empfohlen werden – darunter Masern, Mumps, Röteln, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio, Haemophilus influenzae Typ B, Pneumokokken, Humanes Papillomavirus und Varizelle; (ii) Impfungen für bestimmte Risikogruppen – respiratorisches Synzytial‑Virus‑Monoklonal‑Antikörper, Hepatitis A, Hepatitis B, Meningokokken B, Meningokokken ACWY und Dengue; (iii) Impfungen, die auf geteilter klinischer Entscheidungsfindung basieren – Hepatitis A, Hepatitis B, Rotavirus, Meningokokken, Influenza und COVID‑19. Zudem soll das kombinierte MMR‑Impfstoffprodukt, sobald es in den USA erhältlich ist, in drei Einzelimpfungen verabreicht werden, und möglichst alle Impfungen sollen bei separaten Arztbesuchen erfolgen.
Umsetzung und Forschung
Alle Bundesbehörden sind angehalten, die neuen Empfehlungen zu prüfen und, soweit rechtlich zulässig, umzusetzen. Das HHS‑Task‑Force für sicherere Kindervakzine soll innerhalb von 90 Tagen dem Präsidenten einen Plan vorlegen, der unter anderem Optionen für Einzelimpfungen, Anpassungen des Impfkalenders, Entwicklung neuer Adjuvantien ohne Aluminium sowie verstärkte Sicherheitsüberwachung und Transparenz umfasst.
Elternwahl und rechtliche Rahmenbedingungen
Der Justizminister soll rechtliche Schritte gegen Bundesstaaten prüfen, deren Impfgesetze den verfassungsrechtlichen Pflichten zum Schutz der elterlichen Autorität, religiöser Freiheit und Gleichbehandlung widersprechen. Die Ministerien für Justiz, Bildung und Gesundheit sollen zudem sicherstellen, dass ihre Auftragnehmer und Förderempfänger diese Vorgaben einhalten. Das Memorandum betont, dass es keine neuen durchsetzbaren Rechte schafft und dass die Kosten für die Veröffentlichung von dem Gesundheitsministerium getragen werden.Dieser Bericht basiert auf Informationen von The White House, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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