Erhöhung der Einfuhrquote
Die US‑Regierung hat per Proklamation vom 27. August 2026 beschlossen, die Einfuhrquote für lean beef trimmings um 300.000 metrische Tonnen für das Kalenderjahr 2026 zu erhöhen, um die Versorgung der Verbraucher mit erschwinglichem Rindfleisch zu sichern.
Gründe für die Maßnahme
Nach Angaben von Beamten des Präsidenten haben steigende Preise, ein Rückgang der heimischen Rinderproduktion sowie Naturkatastrophen, Krankheiten und andere Marktstörungen die Verfügbarkeit von Rindfleisch zu angemessenen Preisen gefährdet.
Frühere Anpassungen
Im Februar 2026 wurde bereits Proklamation 11010 erlassen, die die Quote für argentinische Rindfleischabschnitte um 80.000 metrische Tonnen erhöhte, um die Versorgung mit Hackfleisch zu verbessern.
Aktuelle Lage
Beamte betonten, dass trotz der vorherigen Erhöhung die Preise weiter steigen, weil Importbeschränkungen für lebende Tiere aus Mexiko bestehen und die nationale Rinderherde auf den niedrigsten Stand seit 75 Jahren gefallen ist. Die USDA prognostiziert für 2026 einen Rückgang der Rindfleischproduktion um rund 4 Prozent gegenüber 2025.
Details der neuen Quote
Die zusätzliche Menge von 300.000 metrischen Tonnen gilt für die HTS‑Statistiknummern 0201.30.5091, 0201.30.5097, 0202.30.5091 und 0202.30.5097 und wird nach dem Prinzip „first come, first served“ verteilt.
Erwartete Folgen
Die Maßnahme soll dazu führen, dass importiertes Rindfleisch zu niedrigeren Verkaufspreisen angeboten wird. Sollte dies nicht eintreten, behält sich die Regierung das Recht vor, die Erhöhung wieder zu beenden, um eine Überrendite für ausländische Produzenten zu verhindern.
Rechtliche Basis
Die Proklamation stützt sich auf Abschnitt 404 des Uruguay‑Round‑Abkommensgesetzes (URAA) und Abschnitt 604 des Trade‑Act von 1974, die dem Präsidenten erlauben, TRQs anzupassen, um Marktstörungen zu vermeiden.Dieser Bericht basiert auf Informationen von White House, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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