Der Rat der Europäischen Union hat beschlossen, die Amtszeit von Frank Elderson als Vizevorsitzender des Aufsichtsrates der Europäischen Zentralbank (EZB) bis zum Ende seiner Mitgliedschaft im EZB-Exekutivrat zu verlängern. Der Beschluss wurde am 17. Februar 2026 veröffentlicht.
Vorschlag des EZB-Gouverning Councils
Der Vorschlag zur Verlängerung wurde bereits am 17. Dezember vom Governing Council der EZB eingebracht und anschließend vom Europäischen Parlament am 10. Februar nach einer Anhörung vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung am 28. Januar bestätigt.
Reaktion von Frank Elderson
Frank Elderson erklärte, er sei geehrt, das Amt des Vizevorsitzenden des Aufsichtsrates weiter auszuüben, solange er Mitglied des EZB-Exekutivrats bleibt. Er betonte, dass stabile Banken für die Finanzierung einer wettbewerbsfähigen und resilienten europäischen Wirtschaft unverzichtbar seien und dass er sich weiterhin für finanzielle Stabilität einsetze, insbesondere angesichts geopolitischer, cyber‑technischer und klimatischer Risiken.
Bedeutung für die Bankenaufsicht
Die Verlängerung soll sicherstellen, dass die Aufsicht über europäische Banken weiterhin vorausschauend, wirksam, verhältnismäßig und risikoorientiert bleibt. Laut EZB‑Verlautbarung ist ein kontinuierlicher Führungsstab ein Schlüssel zur Bewältigung der komplexen externen Umfeldbedingungen.
Ausblick und weitere Schritte
Frank Elderson bleibt bis zum 14. Dezember 2028 in seiner Funktion als Vizevorsitzender des Aufsichtsrates. In dieser Zeit wird er an der Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Finanzstabilität und zur Bewältigung von Herausforderungen wie Cyber‑Bedrohungen und der Klimakrise mitwirken.
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