Geplanter Zeitraum und Sperrung
Die Bundesregierung plant, die Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Salzburg während einer Generalsanierung vollständig zu sperren. Die Sperrung soll vom 7. Februar 2027 bis zum 9. Juli 2027 dauern.
Alternative Konzepte und ihre Folgen
Alternative Baukonzepte, etwa das Bauen unter rollendem Rad, würden mehrere Jahre Bauzeit erfordern und zu deutlich höheren Beeinträchtigungen führen, wie die Regierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erläutert.
Kostendaten und Geheimhaltung
Die Bundesregierung gibt an, dass die Gesamtkosten der Generalsanierung nicht veröffentlicht werden, da sie als Betriebs‑ und Geschäftsgeheimnisse der Deutschen Bahn AG und betroffener privater Unternehmen gelten. Die Informationen seien als Verschlusssache „VS‑VERTRAULICH“ eingestuft und in der Geheimschutzstelle des Bundestages hinterlegt, weil ihre Offenlegung wirtschaftliche und finanzielle Nachteile für die DB AG und die genannten Unternehmen verursachen könnte. Ein fiskalisches Interesse des Bundes könne ebenfalls betroffen sein.
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
Auf die Frage nach dem Nutzen‑Kosten‑Verhältnis verweist die Regierung auf eine übergreifende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die Anfang 2026 vom Bundesministerium für Verkehr durchgeführt wurde. Diese Untersuchung habe Kosten und monetär bewerteten verkehrlichen Nutzen der Korridorsanierung mit einer konventionellen Realisierung verglichen. Ein separater Wirtschaftlichkeitsnachweis für das Projekt Rosenheim‑Salzburg sei nicht erstellt worden, weil die übergreifende Untersuchung bereits auf den Ergebnissen früherer Korridorsanierungen aufbaue.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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