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Wenig Wissen über Schlaganfallmanagement bei nicht‑neurologischen Gesundheitsfachkräften in westlichen China
AI GENERATED 17.06.2026 21:55 Wissenschaft und Forschung

Wenig Wissen über Schlaganfallmanagement bei nicht‑neurologischen Gesundheitsfachkräften in westlichen China

Sonstige: Untersuchung des Wissens ĂĽber Schlaganfallmanagement bei nicht‑neurologischen Gesundheitsfachkräften in westlichen ChinaHintergrund und ZielsetzungEine Studie untersuchte das Wissen ĂĽber das Management von Schlaganfällen bei nicht‑neurologischen Gesundheitsfachkräften, die in…

Sonstige: Untersuchung des Wissens über Schlaganfallmanagement bei nicht‑neurologischen Gesundheitsfachkräften in westlichen China

Hintergrund und Zielsetzung

Eine Studie untersuchte das Wissen über das Management von Schlaganfällen bei nicht‑neurologischen Gesundheitsfachkräften, die in einem unterentwickelten Kreis im Südwesten Chinas tätig sind. Ziel war es, den Kenntnisstand zu quantifizieren und mögliche Einflussfaktoren zu identifizieren.

Methodisches Vorgehen

Zunächst wurde der Acute Stroke Management Questionnaire (ASMaQ) systematisch ins Chinesische übersetzt und kulturell adaptiert. Die psychometrischen Eigenschaften des adaptierten Instruments wurden geprüft (Cronbach‑α = 0.77). Anschließend erfolgte eine Querschnittsbefragung mittels des chinesischen ASMaQ, wobei 252 Fachkräfte teilnahmen und 225 vollständig und valide Antworten lieferten. Die Stichprobe wurde mittels Convenience‑Sampling aus Ärzten und Pflegekräften verschiedener Einrichtungen gewonnen.

Ergebnisse: Gesamt‑ und Subskalenleistung

Der Anteil der Befragten, die in der Gesamtbewertung des ASMaQ als gut abschnitten, lag bei 69,4 %. In den drei Teilbereichen des Fragebogens erreichten die Teilnehmenden folgende gute Leistungsraten: allgemeines Schlaganfallwissen 73,3 %, hyperakutes Management 64,7 % und fortgeschrittenes Management 70,1 %.

Einflussfaktoren auf das Wissen

Die Analyse zeigte, dass das Gesamtergebnis signifikant von Geschlecht, Berufsposition, Ebene der medizinischen Einrichtung und der Zusammenarbeit mit einem Neurologen abhängt. Frauen erzielten im Mittel niedrigere Werte (106,7 ± 7,7) als Männer (110 ± 8,1; P = 0,003). Pflegekräfte schnitten schlechter ab als Ärzte (106,3 ± 7,6 vs. 110,0 ± 7,9; P < 0,001). Fachkräfte aus nicht‑komplexen Einrichtungen erzielten geringere Werte (105,2 ± 9,3) im Vergleich zu denen aus umfassenden Krankenhäusern (108,5 ± 7,3; P = 0,02). Ohne regelmäßige Zusammenarbeit mit einem Neurologen erzielten die Teilnehmenden ebenfalls schlechtere Werte (106,1 ± 8,1 vs. 109 ± 7,5; P = 0,005).

Unabhängige Prädiktoren

Eine multiple Regressionsanalyse identifizierte die Berufsposition und die Ebene der medizinischen Einrichtung als unabhängige Einflussfaktoren für den Gesamtscore des ASMaQ (jeweils P < 0,001).

Schlussfolgerungen und Bedeutung

Die Ergebnisse verdeutlichen ein unzureichendes Wissen über das Schlaganfallmanagement bei nicht‑neurologischen Gesundheitsfachkräften in einer strukturschwachen Region Chinas. Insbesondere Pflegekräfte und Mitarbeitende in nicht‑komplexen Einrichtungen benötigen gezielte Fortbildungsmaßnahmen, um die Qualität der Schlaganfallversorgung zu erhöhen und langfristig die Morbidität und Mortalität durch Schlaganfälle zu reduzieren.Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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