Eine aktuelle Analyse der Electronic Frontier Foundation zeigt, dass die meisten kommerziell erhältlichen Wearables für Gesundheit und Fitness weder regelmäßige Transparenzberichte veröffentlichen noch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten. Nur Apple und Google (inklusive Fitbit) stellen Transparenzberichte bereit, und ausschließlich die Apple Watch unterstützt standardmäßig Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für im Health‑App gespeicherte Daten.
Marktanteil von Wearables
Umfragen zufolge besitzen etwa 40 Prozent der Bevölkerung der Vereinigten Staaten ein Wearable, das Gesundheitsdaten erfasst. Trotz dieser weiten Verbreitung gibt es keine speziellen Datenschutzvorschriften, die den Schutz von Gesundheitsdaten garantieren würden.
Transparenzberichte: Aktueller Stand
Apple und Google veröffentlichen bereits Transparenzberichte, in denen sie angeben, wie häufig sie Anfragen von Strafverfolgungsbehörden erhalten. Oura hat im Juni 2026 angekündigt, an einem Transparenzbericht zu arbeiten, während Suunto in einer E‑Mail‑Antwort seine Bereitschaft signalisierte, künftig solche Berichte zu veröffentlichen. Die übrigen untersuchten Unternehmen – Amazfit, Coros, Garmin, Hume, Polar, Whoop und weitere – haben weder öffentliche Angaben zu Transparenzberichten noch zu Benachrichtigungen bei behördlichen Anfragen gemacht.
Ende-zu-Ende-VerschlĂĽsselung: VerfĂĽgbarkeit
Die Apple Watch ist das einzige populäre Wearable, das Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Daten im Health‑App‑Speicher aktiviert hat. Andere Hersteller bieten lediglich Verschlüsselung während der Übertragung und im Ruhezustand, wodurch das Unternehmen weiterhin Zugriff auf die Daten hat. Für Daten, die über Dritt‑Apps wie Strava oder andere Plattformen synchronisiert werden, besteht kein Ende-zu-Ende‑Schutz.
Datenweitergabe an Strafverfolgungsbehörden
Gesundheitsdaten von Wearables können im Rahmen von Ermittlungen von Polizei oder anderen Behörden angefordert werden, etwa durch Vorladungen oder Durchsuchungsbefehle. Einige Unternehmen versprechen, Nutzer über solche Anfragen zu informieren, sofern dies rechtlich möglich ist, doch die meisten geben keine öffentlichen Richtlinien dazu an.
Lokale Speicherung als Alternative
Einige Modelle von Garmin und Polar ermöglichen den Betrieb ausschließlich auf dem Gerät, ohne dass Daten in die Cloud hochgeladen werden. Diese lokale Speicherung reduziert das Risiko einer unautorisierten Weitergabe, schränkt jedoch die Funktionalität ein, die cloudbasierte Analysen und Synchronisation erfordert.
Ausblick und Handlungsempfehlungen
Nutzer sollten aktiv nach Transparenz
Ende der Uebertragung