International: WHO AFRO und ECSA-HC unterzeichnen Kooperationsabkommen für resilientere Gesundheitssysteme

Ziele und Rahmen

Ein Memorandum of Understanding wurde am 22. Dezember 2025 zwischen dem Regionalbüro für Afrika der Weltgesundheitsorganisation und der Ost-, Zentral- und Südafrika-Gesundheitsgemeinschaft unterzeichnet, um die Zusammenarbeit im Gesundheitssektor zu intensivieren.

Das Abkommen schafft einen strukturierten Rahmen, der mit dem Vierzehnten Globalen Arbeitsprogramm (GPW 14) der WHO und den regionalen Prioritäten abgestimmt ist. Es soll die Fortschritte zu universeller Gesundheitsversorgung, Gesundheitssicherheit und den Zielen für nachhaltige Entwicklung beschleunigen.

Aussagen der Verantwortlichen

Dr. Mohamed Yakub Janabi, WHO-Regionaldirektor für Afrika, betonte: „Dieses Abkommen dient nicht nur der institutionellen Zusammenarbeit, sondern vor allem der Verbesserung von Gesundheitsergebnissen für Afrikaner, insbesondere für die Verwundbarsten, in Ost‑, Zentral‑ und Südafrika.“

Dr. Ntuli Kapologwe, Generaldirektor der ECSA‑HC, erklärte: „Das Abkommen stärkt unsere langjährige Zusammenarbeit mit WHO AFRO und erweitert unsere gemeinsame Fähigkeit, Länder beim Aufbau resilienter, gerechter und menschenzentrierter Gesundheitssysteme zu unterstützen.“

Strategische Handlungsfelder

Die Partnerschaft umfasst die Stärkung der Primärversorgung, Prävention und Kontrolle von Krankheiten, Entwicklung der Gesundheitsarbeitskräfte, digitale Gesundheitslösungen, regulatorische Angleichung, Forschung und Innovation sowie die Verbesserung der Vorbereitung und Reaktion auf gesundheitliche Notlagen.

Besondere Aufmerksamkeit wird auf aufkommende Bedrohungen wie den Klimawandel, antimikrobielle Resistenz und zukünftige Pandemien gelegt.

Umsetzung und Monitoring

Die Umsetzung erfolgt über einen gemeinsamen Aktionsplan mit definierten Aktivitäten, Zeitplänen und Überwachungsmechanismen, um koordinierte Umsetzung und Verantwortlichkeit zu gewährleisten.

WHO AFRO unterstützt dabei 47 Mitgliedstaaten der Afrikanischen Region, während die ECSA‑HC als zwischenstaatliche Organisation neun Mitgliedsländer – Eswatini, Kenia, Lesotho, Malawi, Mauritius, die Vereinigte Republik Tansania, Uganda, Sambia und Simbabwe – vertritt.

Bedeutung für die Region

Das Abkommen reflektiert ein gemeinsames Engagement für Solidarität, regionale Integration und nachhaltige Investitionen in Gesundheitssysteme, um sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von WHO, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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