Zusammenfassung der Ergebnisse
Im Jahr 2025 konnten laut dem Jahres‑Ergebnisbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Milliarden von Menschen gesundheitliche Verbesserungen verzeichnen, obwohl rund die Hälfte der definierten Zielvorgaben nicht erreicht wurde und das Budget der Behörde gekürzt war.
Erweiterter Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten
Der Bericht nennt 567 Millionen zusätzlich versorgte Menschen, was einem Anstieg von 136 Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Ausbau konzentrierte sich vor allem auf die Behandlung von Infektionskrankheiten wie HIV und Tuberkulose, die Verbesserung der sanitären Versorgung sowie die Erweiterung des Gesundheitspersonals.
Stärkung des Schutzes vor Gesundheitsnotfällen
Weitere 698 Millionen Menschen waren im Jahr 2025 besser vor gesundheitlichen Notlagen geschützt, ein Zuwachs von 61 Millionen gegenüber 2024. Die WHO reagierte auf 66 Notfälle in 88 Ländern und ermöglichte über Partner 33 Millionen medizinische Konsultationen, unter anderem im Gazastreifen.
Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens
Zusätzlich lebten 1,75 Milliarden Menschen gesünder, was einem Zuwachs von 300 Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zu den Fortschritten zählen höhere Impfquoten für HPV, erweiterte psychische‑ und psychosoziale Unterstützungsangebote sowie ein neuer globaler Luftverschmutzungs‑Fahrplan, der eine Reduktion der damit verbundenen Todesfälle um 50 % bis 2040 anstrebt.
Finanzielle und personelle Engpässe
Der Bericht weist darauf hin, dass reduzierte Personalressourcen, eingeschränkte technische Unterstützung und verlangsamte Programmdurchführungen unmittelbare Folgen der Budgetkürzungen sind. Ein erheblicher Teil des Budgets bleibt zudem für festgelegte Themenbereiche zweckgebunden, was die strategische Flexibilität einschränkt.
Ausblick und Forderungen
WHO‑Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus betonte, dass die erreichten Fortschritte nicht als selbstverständlich angesehen werden dürfen und dass anhaltende finanzielle Unterstützung nötig sei, um die im WHO‑Statut verankerten Gesundheitsrechte für alle zu sichern. Die Ergebnisse werden auf der 79. Weltgesundheitsversammlung vom 18. bis 23. Mai 2026 in Genf vorgestellt.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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