Sonstige: WHO beteiligt sich an wissenschaftlicher Konferenz in Cabo Verde
Eine dreitägige wissenschaftliche Konferenz des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften, Umwelt und Technologie an der Universität Santiago fand vom 16. bis 18. Juni in den Städten Praia und Assomada statt. Die Veranstaltung brachte Studierende, Dozierende, Forschende und Fachleute aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um aktuelle Themen des Gesundheitswesens zu diskutieren.
Eröffnungsrede des WHO-Vertreters
Am ersten Tag hielt der WHO-Vertreter in Cabo Verde, Dr. Ann Lindstrand, eine Eröffnungsrede mit dem Titel „Technologie und Humanisierung: die Herausforderungen für das Gesundheitswesen im 21. Jahrhundert“. In seiner Rede wies er auf wachsende Belastungen durch nicht‑übertragbare Krankheiten, Gesundheitsnotfälle und Ungleichheiten beim Zugang zu medizinischer Versorgung hin.
Fokus auf digitale Transformation
Der Vertreter betonte, dass digitale Innovationen gezielt eingesetzt werden müssen, um den Zugang, die Qualität und die Kontinuität der Versorgung zu verbessern. Er betonte die Notwendigkeit einer patient‑zentrierten Herangehensweise, die lokale Gegebenheiten wie die geografische Zerstreitung der Inseln und begrenzte Ressourcen berücksichtigt.
Rolle von Telemedizin
Im Rahmen der Diskussionen wurde das Potenzial von Telemedizin hervorgehoben, um räumliche Barrieren zu überwinden und die Gleichheit beim Zugang zu Gesundheitsdiensten im Archipel zu stärken. Mehrere Referenten stellten Pilotprojekte vor, die bereits erste Erfolge in abgelegenen Gemeinden verzeichneten.
Workshops und interdisziplinärer Austausch
Während der drei Tage fanden Workshops, Rundtischgespräche und Ausstellungen zu technologischen und wissenschaftlichen Themen statt. Die Teilnehmenden diskutierten unter anderem über digitale Gesundheitsdaten, Telemedizin‑Plattformen und Strategien zur Verbesserung der Patientenbetreuung.
Bewertung der Teilnahme der WHO
Die Beteiligung der Weltgesundheitsorganisation unterstreicht ihr Engagement, das Land bei der digitalen Transformation des Gesundheitswesens zu unterstützen. Die Organisation betont, dass die Förderung einer menschenzentrierten und gerechten Versorgung ein zentrales Ziel ihrer Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden sei.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Weltgesundheitsorganisation (WHO), lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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