Das Ministerium für öffentliche Gesundheit und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben vom 28. bis 31. Mai 2026 eine gemeinsame Mission zu regionalen Gesundheitseinrichtungen in Guinea‑Bissau durchgeführt, um die Koordination zu verbessern und den Zugang zur Versorgung zu stärken.
DurchfĂĽhrung der Mission
Im Rahmen der Mission wurden Gesundheitseinrichtungen in den Regionen Tombali, Quinará, Bafatá, Gabú, Oio und Cacheu besucht. Dabei standen Krankenhäuser, Gesundheitszentren und administrative Strukturen im Fokus.
Beobachtungen und Herausforderungen
Die Teams konnten Fortschritte bei Infrastruktur und Serviceorganisation feststellen, identifizierten jedoch weiterhin praktische Probleme: Bedarf an kontinuierlicher Ausbildung von Fachpersonal, bessere Wartung von medizinischen Geräten, gerechtere Verteilung qualifizierter Kräfte und zusätzliche Investitionen für schwer zugängliche Gemeinden.
Koordination und Ressourcennutzung
Während der Mission wurden vorhandene Ressourcen geprüft und Strategien zur Stärkung der Dienstleistung auf regionaler Ebene diskutiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen von dem Ministerium, der WHO und weiteren Partnern in konkreten Maßnahmen umgesetzt werden, insbesondere dort, wo Infrastruktur, Ausstattung und Personal verstärkt werden müssen.
Aussagen des WHO‑Vertreters
Laut Dr. Walter, WHO‑Vertreter in Guinea‑Bissau, zeige die Mission den Wert fortlaufender Unterstützung durch Entwicklungspartner und betone die Notwendigkeit einer stärkeren Koordination. Er forderte alle Partner auf, sich um die Führung des Gesundheitsministers zu scharen und die One‑Health‑Strategie, das einheitliche Budget sowie ein gemeinsames Monitoring‑System zu unterstützen, um eine integrierte, patientenorientierte Versorgung zu gewährleisten.
Ausblick und nächste Schritte
Die WHO bekräftigte ihr Engagement, das Gesundheitsministerium beim Aufbau eines robusten nationalen Gesundheitssystems und der Erreichung einer universellen Gesundheitsversorgung zu unterstützen. Die Ergebnisse der Mission bilden die Grundlage für konkrete Folgemaßnahmen, die die Qualität der Versorgung, die Stärkung regionaler Dienste und die Reduzierung von Barrieren für die Bevölkerung, insbesondere in benachteiligten Gebieten, zum Ziel haben.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von World Health Organization, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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