Afrika: WHO-Regionaldirektor Janabi besucht CSIR in SĂĽdafrika
Die Weltgesundheitsorganisation stärkt ihre Zusammenarbeit mit dem Council for Scientific and Industrial Research (CSIR) in Südafrika, nachdem der WHO-Regionaldirektor für Afrika, Professor Mohamed Janabi, am 11. Juli 2026 die Einrichtung in Pretoria besucht hat.
Begegnung und Zielsetzung
Professor Janabi traf sich mit Dr. Rachel Chikwamba, Leiterin der Gruppe fĂĽr Advanced Chemistry and Life Sciences, sowie weiteren FĂĽhrungskräften des CSIR. Das Treffen diente dazu, die wissenschaftlichen Kapazitäten des CSIR mit dem öffentlichen Gesundheitsmandat der WHO zu verknĂĽpfen, um die GesundheitsÂsicherheit und resiliente Gesundheitssysteme in der Region zu stärken.
Profil des CSIR
Der CSIR, 1945 durch ein Parlamentsgesetz gegründet, betreibt multidisziplinäre Forschung und technologische Innovationen, die Südafrikas soziale und wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben. Zu den Schwerpunkten zählen Gesundheit, Agrar‑ und Lebensmittelverarbeitung, fortgeschrittene Fertigung, digitale Technologien, Energie, Wasser und Umwelt‑nachhaltigkeit.
Gemeinsame Forschungsfelder
Im Rahmen des Besuchs wurden Themen wie Krankheitsüberwachung, Diagnostik, Impfstoffe, Therapeutika, Formulierungstechnologien und lokale Fertigung diskutiert. Darüber hinaus wurden Potenziale von Materialwissenschaften, Gesundheitssystem‑forschung und Entscheidungs‑unterstützungs‑tools erörtert, um den Zugang zu Gesundheitsprodukten zu verbessern und die Notfall‑bereitschaft zu stärken.
Finanzierung und Organisationskultur
Professor Janabi sprach die finanziellen Herausforderungen der WHO an, insbesondere die Abhängigkeit von freiwilligen Beiträgen, und betonte die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit, Effizienz und Leistung. Er forderte zudem ein Arbeitsumfeld, das von Einheit, Inklusion und gegenseitigem Respekt geprägt ist, und verwies auf die Null‑Toleranz‑Politik gegenüber Mobbing, Belästigung und Machtmissbrauch.
Ausblick
Die Gespräche unterstrichen, dass Wissenschaft ihren größten Nutzen entfaltet, wenn starke Institutionen und Fachleute gemeinsam klare gesundheitliche BedĂĽrfnisse adressieren. Die vertiefte Kooperation zwischen WHO und CSIR soll dazu beitragen, politische Leitlinien mit heimischer wissenschaftlicher Expertise zu verbinden und so die GesundheitsÂsicherheit und Resilienz in SĂĽdafrika und dem gesamten afrikanischen Raum zu erhöhen.
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