WHO startet PEN-Plus-Strategie zur Verbesserung der NCD-Versorgung in Tansania
Die Weltgesundheitsorganisation hat am 19. Dezember 2025 die Einführung der regionalen PEN-Plus-Strategie in Tansania angekündigt. Ziel ist die Integration von Diagnose, Behandlung und Nachsorge für chronische und schwere nicht übertragbare Krankheiten (NCDs) in das primäre Gesundheitswesen.
Strategische Zielsetzung
Die PEN-Plus-Strategie soll die Versorgung von Patient mit Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen, Diabetes, chronischen Atemwegserkrankungen und Krebs in ländlichen Gesundheitseinrichtungen stärken. Durch die Zusammenführung von Ressourcen und Fachwissen soll ein ganzheitlicher Ansatz entstehen, der die bisherigen fragmentierten Leistungen überwindet.
Umsetzung vor Ort
Im Rahmen des Pilotprojekts werden zunächst zehn Bezirke mit geschultem Personal, erweiterten Laborkapazitäten und einem erweiterten Medikamentenbestand ausgestattet. Die Ausbildung umfasst sowohl klinische Fertigkeiten als auch das Management von Lieferketten für essentielle Arzneimittel.
Erwartete Effekte
Nach Angaben der WHO‑Vertreter soll die Strategie die Diagnosequote von NCDs um bis zu 25 % erhöhen und die Therapieadhärenz signifikant verbessern. Langfristig wird ein Rückgang der NCD‑bedingten Sterblichkeit um mindestens fünf Prozentpunkte angestrebt.
Finanzierung und Partner
Die Umsetzung wird durch Mittel der Weltgesundheitsorganisation sowie durch Beiträge des tansanischen Gesundheitsministeriums finanziert. Weitere Unterstützung kommt von internationalen Partnern, die technische Expertise und zusätzliche Ressourcen bereitstellen.
Zeitrahmen
Der Start im Dezember 2025 markiert den Beginn einer mehrjährigen Phase. Bis Ende 2027 sollen die Maßnahmen auf insgesamt 30 Bezirke ausgeweitet werden, wobei kontinuierliche Evaluierungen den Fortschritt messen.
Stellungnahme der WHO
Ein Sprecher der WHO erklärte, dass die PEN-Plus-Strategie ein entscheidender Schritt sei, um die Lücke zwischen primärer Gesundheitsversorgung und spezialisierten NCD-Diensten zu schließen. Er betonte, dass die enge Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Gemeinschaften für den Erfolg unerlässlich sei.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Weltgesundheitsorganisation, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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