Sonstige: WHO unterstĂĽtzt Eswatini bei Ziel: Malaria bis 2028 eliminieren
Am 1. Juni 2026 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeinsam mit der Regierung von Eswatini die aktuelle Kampagne zum Weltmalariatag vorgestellt. Im Fokus steht das erklärte Ziel, die Malariaübertragung im Land bis 2028 vollständig zu beenden.
Globale Fortschritte im Kampf gegen Malaria
Seit dem Jahr 2000 konnten weltweit 2,3 Milliarden Malariafälle und 14 Millionen Todesopfer verhindert werden. Bisher wurden 47 Länder von der WHO als malariafrei zertifiziert, darunter zwei im Jahr 2024 und drei im Jahr 2025. Im Jahr 2024 meldeten 37 Länder weniger als 1 000 Fälle.
Entwicklung in Eswatini
Eswatini hat in den letzten zehn Jahren die Malariatransmission auf ein sehr niedriges Niveau reduziert. In vielen Regionen ist die lokale Übertragung bereits unterbrochen, während ein erheblicher Teil der gemeldeten Fälle importiert wird. Das Land gilt damit als eines der vielversprechendsten Beispiele für die afrikanische Region.
Prioritäten für die verbleibenden Schritte
Dr. Susan Tembo, WHO‑Vertreterin in Eswatini, nennt fünf zentrale Prioritäten: Fortsetzung der nationalen Führung und Inlandsfinanzierung, datenbasierte Entscheidungsfindung, Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, Integration der Malariadienste in die primäre Gesundheitsversorgung sowie ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Sektoren einbindet.
Politische Beteiligung und Verantwortlichkeit
Im Rahmen des Weltmalariatags fand ein Dialog mit Parlamentariern statt, um die politische Verantwortung zu stärken und die Abgeordneten zu befähigen, die Malariaeliminierung in ihren Wahlkreisen zu fördern.
UnterstĂĽtzung durch WHO und Partner
Die WHO unterstützt Eswatini weiterhin mit strategischer Führung, politischer Beratung und technischer Hilfe für das Nationale Malariaprogramm. Zusätzlich arbeitet sie mit dem End‑Malaria‑Fund zusammen, einer Initiative von König Mswati III, die heimische Ressourcen mobilisiert und die Beteiligung des Privatsektors fördert.
Ausblick
Um die bisherigen Fortschritte zu sichern und das Ziel einer malariafreien Zukunft zu erreichen, sind anhaltende Investitionen, stabile Partnerschaften und ein breit angelegtes Engagement von Gemeinschaften, Entscheidungsträgern und Entwicklungspartnern erforderlich.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von World Health Organization, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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