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AI GENERATED 01.01.2026 • 04:55 Wissenschaft & Forschung

WHO verzeichnet Fortschritte bei Krankheitsbekämpfung trotz Finanzierungsengpässen 2025

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im Jahr 2025 weltweit Fortschritte bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten verzeichnet, obwohl Gesundheitssysteme durch Finanzkürzungen, Konflikte und Klimaschocks stark belastet wurden.

Erfolge bei der Eliminierung von Infektionskrankheiten

Mehrere Länder erreichten historische Meilensteine: Die Malediven wurden als erstes Land mit der „dreifachen Eliminierung“ der Mutter-zu-Kind-Übertragung von HIV, Syphilis und Hepatitis B ausgezeichnet, während Brasilien die Mutter-zu-Kind-Übertragung von HIV vollständig eliminierte. Burundi, Ägypten und Fidschi beseitigten Trachom, Guinea und Kenia beseitigten die Schlafkrankheit, und Niger wurde das erste afrikanische Land, das Flussblindheit eliminierte. Seit 2010 ist die Zahl der Menschen, die einer Behandlung für vernachlässigte Tropenkrankheiten bedürfen, um fast ein Drittel gesunken.

Die Sterblichkeit durch Tuberkulose (TB) nahm weiter ab; insbesondere in Afrika und Europa wurden Rückgänge von mehr als 45 % über das letzte Jahrzehnt verzeichnet, obwohl TB im Jahr 2024 noch schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen das Leben kostete. Im Bereich Malaria wurden Georgien, Suriname und Timor-Leste als malariafrei zertifiziert, und sieben weitere afrikanische Länder führten 2025 Malaria‑Impfungen ein. Kombiniert mit verbesserten Moskitonetzen trugen diese Maßnahmen dazu bei, im Jahr 2024 rund 170 Millionen Malaria‑Fälle und eine Million Todesfälle zu verhindern.

Globale Gesundheitskooperation

2025 wurde das weltweit erste Pandemie‑Abkommen von den Staaten angenommen und die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) weiter gestärkt, um künftig schnellere und gerechtere Reaktionen auf Gesundheitsnotlagen zu ermöglichen. Weltpolitische Führer unterstützten zudem eine historische Erklärung zu nichtübertragbaren Krankheiten und psychischer Gesundheit. Auf evidenzbasierter Basis wurden neue Leitlinien zu Themen wie mütterliche Versorgung, Meningitis, Diabetes in der Schwangerschaft und kinderfreundlichen Krebstherapien veröffentlicht.

Impfungen und Gesundheitsindikatoren

Der WHO‑Bericht „World Health Statistics 2025“ zeigte, dass 1,4 Milliarden Menschen ein gesünderes Leben führen, bedingt durch geringeren Tabakkonsum, sauberere Luft sowie verbesserte Wasser‑ und Sanitärversorgung. Globale Impfprogramme reduzierten die Zahl der Masern‑Todesfälle seit 2000 um 88 % und retteten damit fast 59 Millionen Menschenleben. Mehrere Länder erweiterten 2025 die Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV), was den Weg zur Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs ebnet. Trotz dieser Fortschritte fehlten im selben Jahr wegen Konflikten, Lieferengpässen und Fehlinformationen 20 Millionen Kindern wichtige Impfungen.

Finanzierungsengpässe und Notfallhilfe

Finanzkürzungen im Jahr 2025 beeinträchtigten Dienste wie Mutter‑ und Kind‑Versorgung, Impfungen, HIV‑Prävention und Krankheitsüberwachung. Die WHO warnte, dass ein Rückgang der Finanzierung bereits erreichte Erfolge gefährden könnte. Dennoch leistete die WHO in 79 Ländern und Territorien, darunter Gaza, Sudan und die Ukraine, rasche Notfallunterstützung, versorgte Krankenhäuser, lieferte Medikamente und unterstützte Impfkampagnen, um die Grundversorgung auch in Krisenzeiten sicherzustellen.

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