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Wildfires in Europa 2025 – Fläche um 57 % gestiegen, Notfälle in Spanien und Frankreich
AI GENERATED 25.07.2026 03:00 Umwelt, Energie und Ressourcen

Wildfires in Europa 2025 – Fläche um 57 % gestiegen, Notfälle in Spanien und Frankreich

Ausmaß der BrändeDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für das europäische WHO-Gebiet festgestellt, dass im Jahr 2025 insgesamt 2,2 Millionen Hektar Land von Waldbränden zerstört wurden, verglichen mit 1,4 Millionen Hektar im…

Ausmaß der Brände

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für das europäische WHO-Gebiet festgestellt, dass im Jahr 2025 insgesamt 2,2 Millionen Hektar Land von Waldbränden zerstört wurden, verglichen mit 1,4 Millionen Hektar im Jahr 2022. Dieser Anstieg entspricht einer Zunahme von 57 % innerhalb von vier Jahren. In Spanien und Portugal habe sich die Zahl der Brände seit dem Vorjahr mehr als verdoppelt, berichtete die WHO in ihrer aktuellen Analyse.

Notfälle in Spanien

Am Freitag erklärte die spanische Regierung einen nationalen Notstand, weil nahe Madrid mehrere Großbrände ausgebrochen seien. Nach Angaben der regionalen Behörden mussten rund 10 000 Menschen aus den betroffenen Gebieten evakuiert werden. Der Gouverneur der Region bezeichnete die aktuelle Lage als die bislang schwerste in der Geschichte Spaniens.

Notfälle in Frankreich

Im Süden Frankreichs wurden etwa 63 000 Personen evakuiert, nachdem mehrere Feuer in der Region ausgebrochen waren. Nationale Behörden berichteten, dass bereits rund 80 Wohnhäuser vollständig zerstört wurden. Die französischen Einsatzkräfte kämpften mit intensiven Flammen, die durch hohe Temperaturen und trockene Winde begünstigt wurden.

Gesundheitliche Folgen

Die WHO wies darauf hin, dass Rauch von Waldbränden die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System stark belasten kann. Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen. Feinstaub aus dem Rauch könne zu Lungenerkrankungen, Leberproblemen, Augeninfektionen sowie kognitiven Beeinträchtigungen führen und das Risiko von Gedächtnisverlust erhöhen.

Ursachen durch Klimawandel

Nach Angaben der WHO intensiviert der Klimawandel die Waldbrandgefahr, weil steigende Temperaturen, längere Trockenperioden und zunehmende Urbanisierung die Brenndauer verlängern. Diese Faktoren tragen zu einer höheren Häufigkeit und Intensität von Bränden bei.

Antworten der UN

Simon Stiell, der oberste Klimabeauftragte der Vereinten Nationen, betonte am Freitag, dass die Beschleunigung der Energiewende zu erneuerbaren Quellen ein zentraler Schritt sei, um Menschen vor zunehmenden Klima‑Katastrophen wie Waldbränden zu schützen. „Handeln jetzt ist die Grundlage für langfristigen Frieden und Sicherheit weltweit“, sagte Stiell.

Handlungsempfehlungen

Die WHO rät Bewohnern in betroffenen Gebieten, offiziellen Anweisungen zu folgen, sich bei sicherer Gelegenheit von aktiven Bränden zu entfernen, unnötige Reisen zu vermeiden und bei Bedarf eine gut sitzende Schutzmaske zu tragen. Regierungen sollten rechtzeitig Wetterwarnungen ausgeben, klare Gesundheitshinweise bereitstellen und den Zugang zu primärer sowie Notfall‑medizin sicherstellen, insbesondere für besonders gefährdete Gruppen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von United Nations, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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