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AI GENERATED 09.01.2026 • 22:45 Internationale Beziehungen & Geopolitik

Zunahme von Entführungen und sexueller Gewalt in Südsudan im Quartal Juli‑September 2025

Kernzahlen

Der Quartalsbericht der UN‑Mission in Südsudan (UNMISS) für den Zeitraum Juli bis September 2025 dokumentiert 295 Fälle von konfliktbezogener Gewalt, die 1.153 Zivilisten betrafen. Davon wurden 519 getötet, 396 verletzt, 159 entführt und 79 erlitten Konflikt‑bezogene sexuelle Gewalt (CRSV). Im Vergleich zum Vorquartal sank die Zahl der Vorfälle um 12 % und die Zahl der Opfer um 24 %, während die Entführungen um 20 % und die Fälle von CRSV um 7 % zunahmen.

Verbreitung der Gewalt

Die Gewalttaten konzentrierten sich auf mehrere Bundesstaaten, darunter Central Equatoria, Jonglei, Unity, Upper Nile, Western Bahr el Ghazal und Western Equatoria. Dort kam es zu anhaltenden bewaffneten Auseinandersetzungen, Beschuss, Luftangriffen und gezielten Luftschlägen.

Ursachenlage

Der Bericht führt anhaltende inter‑ und intra‑kommunale Konflikte zwischen Gemeinde‑Milizen, zivilen Verteidigungsgruppen und anderen bewaffneten Akteuren sowie Feindseligkeiten zwischen den Kriegsparteien und weiteren bewaffneten Gruppen, teilweise mit mutmaßlicher Beteiligung ausländischer Kräfte, als Hauptfaktoren. Zusätzlich verschärfen politische Spannungen zwischen der regierenden Partei und der Opposition sowie ethnische Polarisierung die Situation.

Reaktion der UN

Anita Kiki Gbeho, Officer von UNMISS, bezeichnete den Anstieg von Entführungen und sexueller Gewalt als inakzeptabel und forderte alle Konfliktparteien auf, das humanitäre Völkerrecht und das Völkerrecht der Menschenrechte zu respektieren und den Schutz der Zivilbevölkerung wiederherzustellen.

Humanitäre Folgen

Durch die anhaltende Gewalt kommt es zu massiven Vertreibungen, die Friedensbemühungen behindern und die humanitären Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung weiter erhöhen.

Ausblick

Gbeho betonte, dass Rechenschaftspflicht für Verstöße und die Achtung der Menschenrechte entscheidend seien, um Vertrauen, Versöhnung und einen dauerhaften Frieden in Südsudan zu fördern.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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