Einführung neuer Satelliten
Am 17. Dezember 2023 wurden die beiden Galileo‑Satelliten SAT 33 und SAT 34 mit einer Ariane‑6‑Trägerrakete in die Zielumlaufbahn gebracht. Beide Satelliten haben die In‑Orbit‑Tests abgeschlossen und sind seitdem in den regulären Betriebsmodus übergegangen.
Technische Merkmale
Die neuen Satelliten verfügen über hochpräzise Atomuhren, Laser‑Rückstrahlungs‑Systeme und redundante Stromversorgungs‑Subsysteme. Damit erhöhen sie die Gesamtzuverlässigkeit des europäischen Global‑Navigation‑Satelliten‑Systems (GNSS) und sichern die kontinuierliche Bereitstellung von Positions‑ und Zeitdaten für Milliarden von Nutzern.
Auswirkungen auf die Konstellation
Mit dem Eintritt von SAT 33 und SAT 34 verbleiben noch vier First‑Generation‑Satelliten, die bis Ende 2024 gestartet werden sollen. Die beiden neuen Satelliten stärken die Redundanz der Konstellation und verkleinern das Risiko von Ausfällen einzelner Satelliten.
Startdetails
Der Start erfolgte von der Ariane‑6‑Startanlage in Kourou aus. Die Mission nutzte die präziseste Orbit‑Einfügung, die bisher für das Galileo‑System realisiert wurde, und ermöglichte die sofortige Aktivierung der Nutzlast‑ und Signal‑Dienstleistungen.
Betreiber und Verantwortung
Der Betrieb wird vom Galileo‑Control‑Centre in Oberpfaffenhofen (Deutschland (GCC‑D)) koordiniert. Die ESA stellt die Dateninfrastruktur bereit, während die Europäische Agentur für Weltraum‑Programm‑Dienste (EUSPA) die kommerzielle Nutzung reguliert.
Ausblick
Die neuen Satelliten werden in den kommenden Jahren weitere Verbesserungen der Service‑Qualität und der Verfügbarkeit von Galileo‑Diensten ermöglichen
Ende der Uebertragung